NRW PFLANZT in Olpe - Bürgermeister Tobias Schulte
Shownotes
Im ROBIN GUT Podcast spricht Dieter Könnes mit dem Bürgermeister von Olpe, Tobias Schulte, über den erfolgreichen Auftakt der Aktion „NRW pflanzt“ – und warum gemeinschaftliches Engagement der Schlüssel für echten Klimaschutz ist. Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Rhode haben gemeinsam mit der Kreisstadt Olpe ein starkes Zeichen gesetzt: über 1000 Bäume wurden erreicht – ein Meilenstein für die Region und ein echtes Beispiel dafür, wie viel möglich ist, wenn alle zusammenarbeiten. Im Gespräch geht es um die Bedeutung von Bildung, Motivation statt Verboten und darum, wie Kinder als Multiplikatoren wirken können. Besonders beeindruckend: die Begeisterung und der Enthusiasmus der jungen Generation, die zeigt, wie positiv und lösungsorientiert Zukunft gestaltet werden kann. Auch zentrale Themen wie Klimaschutz, Mobilitätswende und nachhaltige Stadtentwicklung werden greifbar – mit einem klaren Appell: Veränderung gelingt nur gemeinsam.
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00:00:00: Dieser Enthusiasmus, der hat mich begeistert von den Schülerinnen und Schülern.
00:00:03: Und ich nehme daraus mit ja wir müssen was für Klimafolgenanpassung, Klimawandel tun.
00:00:11: aber ich persönlich nehme auch mit diesen Enthousiasmus den Viertglässler hier noch an den Tag legen.
00:00:16: Den möchte ich in meinem Alltag auch gerne nochmal ein ganzes Stück weit mitnehmen weil diese kindliche Freude, diese kindliche Begeistung für die gute Sache mit derartiger Freude zu arbeiten das täte uns in der Gesellschaft einfach an vielen Stellen noch mal richtig gut und das nehme ich für mich ganz persönlich hier heute mit.
00:00:35: Deswegen dieses Projekt.
00:00:36: eine Million Bäume für Nordrhein-Westfalen?
00:00:39: Absolut klasse!
00:00:40: Also, ich kann nur Danke sagen für das Engagement der Schülerinnen und Schüler von der Franzize Grundschule in Rode.
00:00:46: Danke sagen an unsere Abteilung Klimaschutz mit der Veronica de Lima Nibles dass das jetzt so seit November geklappt hat und wir heute dann auch die tausend Bäume gesprengt haben.
00:01:04: Robin Gut Mit Dieter Kanas.
00:01:10: Tübjörg Schulz ist bei mir der Bürgermeister von Olpe, den ich als erstes mal fragen möchte wie stolz er auf seine Stadt und vor allem die Schülerinnen und Schüler ist.
00:01:18: Wahnsinnig stolz!
00:01:20: Wir sehen es hier im Hintergrund tausend Bäume in dieser Aktion.
00:01:23: also ich kann nur Danke sagen für das Engagement der Schülerinnen- und Schüler hier von der Franzize Grundschule in Rode.
00:01:29: Danke sagen an unsere Abteilung Klimaschutz mit der Veronica de Lima Nieblis dass das jetzt so seit November geklappt hat und wir heute dann auch die tausend Bäume gesprengt haben.
00:01:39: Jetzt haben Sie schon ein paar Namen aufgezählt, daraus ergibt sich ja schon zwangsläufig – das Ganze ist ein Gemeinschaftsprojekt!
00:01:47: Wie wichtig ist Ihnen das, sich hieran zu beteiligen?
00:01:53: Sehr wichtig, weil ich glaube, die Gemeinshaft alleine kann nur die Herausforderungen stemmen, die wir heutzutage haben sowohl in der Thema Nachhaltigkeit, gesellschaftliche Entwicklung Demografischer Wandel, all das geht nur gemeinschaftlich und umso wichtiger ist es dass man solche Projekte auf den Weg bringt wo Gemeinschaft wie dann Gemeinschaftgefühl weckt.
00:02:14: Und wir mal aus dem häufig doch heutigen negativen Touch in positive Stimmung kommen und zeigen wir können gemeinschaftliche verdammt viel bewegen.
00:02:24: Das Bürgermeister wahrscheinlich wahnsinnig viel um die Ohren oder auch nicht?
00:02:26: jeder Termin macht Spaß.
00:02:28: der Termin heute ist er so.
00:02:30: die Kategorie ganz gut kann man machen
00:02:33: ist auch mehr.
00:02:33: Das ist so durchaus ein Termin, der sehr viel Spaß macht einfach mit den beteiligten Menschen und insbesondere die Schülerinnen und Schüler.
00:02:39: Auch eine Generation wo man sieht, mit welcher Freude die dabei sind.
00:02:44: das sollte man vielleicht auch noch mal so ein bisschen ansteckend mitnehmen.
00:02:47: also von daher absolut positiver.
00:02:49: Heißt
00:02:49: nicht wie es ihnen geht aber kommen Ihnen die Stühle auch bekannt vor?
00:02:52: Da ich ja auch noch zehn Jahre im Schulamt gearbeitet habe und ich wahrscheinlich den einen oder anderen Schulstuhl hier von auch noch gekauft hab, kommen die mir auch bekannt vor.
00:03:00: Auch als Schüler drauf gesessen.
00:03:02: aber ich kann sagen in Olpe ist kein Stuhl auf dem Ich persönlich noch gesessen habe sondern der Buche.
00:03:08: Klassik wie er so schön heißt is einfach der Klassiker unter den Schülerstühlen.
00:03:13: Ja, es ist ein Holzstuhl also ich kenne ihn auch noch aus meiner Schulzeit und da sind wir so ein bisschen beim Thema Baumpflanzen.
00:03:20: das haben ja einige heute auch im Unterricht angemerkt.
00:03:22: Also wozu sind Bäume gut?
00:03:25: Wir gewinnen daraus Holz!
00:03:26: Es ist ein Werkstoff und damit auch ein Wertstoff.
00:03:31: für Grundschüler war hier heute schon sehr viel nachhaltiges Wissen vorhanden.
00:03:34: beeindruckt?
00:03:35: Beeindruckt auch.
00:03:36: Ich selber muss gestehen habe noch was Ich wusste bis heute nicht, dass das eine Douglasie ist beispielsweise und dass die Douglasie ja auch heimisch werden kann.
00:03:44: Wie vielfältig Holz im Einsatz ist und wie sehr wir darauf angewiesen sind.
00:03:49: also für mich noch absolut lehrreich.
00:03:51: und da muss ich gestehen haben die Viertklässler hier tatsächlich den ein oder anderen Wissensvorschrung wenn ich das mal so sagen darf.
00:03:58: Ja in der Schule kann man offensichtlich einiges lernen und man kann auch einiges multiplizieren.
00:04:03: Das ist der Punkt Herr Schulter.
00:04:04: Also wir versuchen ganz bewusst in Schulklassen anzusetzen, um im besten Sinne positive Klimamultiplikatoren auszubilden.
00:04:13: Also die Kinder mitzunehmen auf einer Reise in eine Welt wo wir alle sagen Wir müssen mehr tun als vielleicht das was wir vorher getan haben.
00:04:23: Wie wichtig ist es aus Ihrer Sicht?
00:04:25: Sehr wichtig!
00:04:26: Wir machen uns jetzt bei der Stadt Olpe gerade dieses Jahr sehr aktiv auf dem Weg indem wir versuchen Klimafahrplan zu verabschieden, wo wir unsere Maßnahmen und Ziele für die nächsten Jahre im Sinne der Nachhaltigkeit Klimaschutz mal zu klassern um dann auch noch aktiver anzugehen.
00:04:43: Und das muss von heute ich will nicht da diesen Spruch bemühen mit der Muttermilch aufgesaugt werden aber wir müssen ganz in frühen Jahren anfangen um eben nicht irgendwann so dazustehen dass uns dieser Klimawandel überrollt hat.
00:04:56: weil arbeiten hier an unserem Fundament.
00:04:59: Wir haben nur den einen Planeten und da sind wir jetzt an dem Zeitpunkt noch was ändern zu können, der Zug ist schon viel zu weit gefahren.
00:05:07: Ja,
00:05:08: jetzt haben Sie es gerade sehr schön gesagt man muss mal damit anfangen.
00:05:11: Wir fangen jetzt damit an indem wir sagen okay lass uns doch ein Baum oder vielleicht auch ein paar mehr pflanzen.
00:05:16: Was steckt so für eine Symbolik dahinter?
00:05:18: Vielleicht auch für eine Kraft?
00:05:20: Ein Baum jetzt wachsen zu sehen Der mich ein Leben lang begleitet.
00:05:25: also ich habe als fünft Klassler im städtischen Gymnasium mal einen Baum pflanzen dürfen, weil die das immer mit ihren Klassen machen.
00:05:33: Und zu sehen wie dieser seine Wurzeln setzt.
00:05:36: Die Schülerinnen und Schülern machen hiermit jetzt Wurzel in dem Boden und irgendwann in zwanzig Jahren gehen sie mit ihren Kindern dann in vierzig, fünfzig Jahren vielleicht mit ihren Enkelinnen und Enkeln dahin.
00:05:46: Das ist die Fläche, die wir mal bespielt haben.
00:05:49: Das trägt dazu bei das unser Planet jetzt noch da ist.
00:05:52: Das sind die Symbolik darin – besser kann es doch gar nicht sein!
00:05:56: Geht die Symbolik dann vielleicht noch einen Schritt weiter?
00:05:58: Also dass da so ein positives Umweltbewusstsein geschaffen wird?
00:06:02: Weil wir haben ja auch gerade durch Social Media damit ganz viel misszutun.
00:06:06: wo der Ja, wo es heißt den Klimawandel und all diese Probleme gibt's nicht mehr.
00:06:10: Kann über vieles diskutieren?
00:06:11: Wird jetzt durch so eine simple Baum-Pflanzaktion ein Fundament geschaffen, ein positives Umweltbewusstsein gesetzt?
00:06:19: Ich denke schon!
00:06:20: Und das brauchen wir auch weil der Klimawandel ist nicht mehr zu weg zu diskutieren.
00:06:26: Es gibt dieses Skeptiker nach wie vor.
00:06:29: aber da ist es jetzt eben an uns die Generation heranzuziehen und zu zeigen, der ist ganz aktiv da.
00:06:35: Und wir können aktiv mitgestalten.
00:06:37: Die beiden Punkte sind für mich die wahnsinnig starke Symbolik darin.
00:06:40: Einmal, wir brauchen nicht mehr darüber zu sprechen, is er da oder nicht?
00:06:44: Er ist da!
00:06:46: Zum anderen wirklich daran mitzuarbeiten.
00:06:49: Wir können gemeinschaftlich etwas erreichen und vielleicht selber aktiv an der Kehrtwinde sein.
00:06:56: Das Projekt heißt NRW Pflanz, eine Million Bäume für Nordrhein-Westfalen.
00:07:00: Es ist ein langfristig angelegtes Projekt und Olpe ist jetzt als Kommune der ersten Stunde mit dabei und auch als Kommuna die ja eh sehr Waldreich isst.
00:07:11: das heisst der Wald an sich hat ja für Olpe ne ganz besondere Bedeutung.
00:07:15: Wald hat hier historisch bedingt schon ne sehr große Bedeitung.
00:07:19: Das ist beispielsweise etwas was ich eben gelernt habe dass es in Deutschland keine Wälder gibt, die von Natur aus entstanden sind.
00:07:26: Sondern eher durch den Menschen gemacht und damit war das schon immer hier auch ein Wirtschaftsfaktor.
00:07:31: Es war ein Faktor für den Tourismus.
00:07:33: Er war in meiner Kindheit und Jugend ein Faktor ist heute ein großer Faktoren.
00:07:37: wir haben durch Kyrill und Borkenkäfer jetzt vieles erlebt wo wir auch einfach merken der ist nicht so selbstverständlich wie er immer für uns war Und deshalb ja es eine waldreiche Region.
00:07:48: und Ja Wir müssen jetzt dran gestalten diese Region genauso waldreich wieder zu machen, wie sie mal war.
00:07:54: Weil Wald bietet so viel plus die positiven Aspekte für den Klimaschutz.
00:07:59: deswegen dieses Projekt eine Million Bäume für Nordrhein-Westfalen absolut klasse
00:08:04: und wir wollen damit ja auch ein sichtbares Zeichen setzen was wir in Olphe schon getan haben indem wir die ersten sechshundert Bäume ja schon gepflanzt haben.
00:08:12: jetzt kommen nochmal durch die Aktion heute vierhundert weitere dazu.
00:08:19: ich darf das so sagen die Stadt Olpe hat ganz zum Schluss, damit wir diese Marke noch überspringen, noch mal fünf Jahrzehnte dazu beigesteuert.
00:08:25: Was ja auch nicht selbstverständlich ist... Ich meine Sie haben ja so ein bisschen schmunzeln gesagt da muss der Kamera vielleicht nochmal sagen, Robert machst du das?
00:08:31: Ja.
00:08:32: Schulden kann doch nicht sein!
00:08:33: Doch kann sein weil es eine wichtige und gute Aktion ist.
00:08:36: Insofern auch nochmal vielen Dank dafür.
00:08:39: über diese Pflanzaktion hinaus Herr Schulte.
00:08:41: So die Nachhaltigkeitsambition ihrer Stadt.
00:08:44: Wir reden über Dinge wie nicht nur Klimaschutz sondern auch Mobilitätswände.
00:08:49: Wie wichtig ist Ihnen das?
00:08:51: Das ist mir sehr wichtig und ich sage das eben schon mal, wir sind jetzt auf dem Weg mit den Klimafahrplanen.
00:08:55: Wir haben letztes Jahr ein Mobilitätskonzept verabschiedet was wir in den nächsten Jahren Stückchen für Stückchen umsetzen werden.
00:09:04: Wir müssen uns bewegen.
00:09:05: Wir wollen bis zu zwei Tausendfünfvierzig ist es ausgegeben eine gesetzgeberische Ziel klimaneutral zu sein.
00:09:12: da gibt's viel zu tun.
00:09:13: Wir müssten aufgrund der Herausforderung klimaneutral werden sonst ist dieser Planet irgendwann weg vor dem Hintergrund, es ist ein absolutes strategisches Ziel.
00:09:23: Was erleben Sie selber auf dem Weg dahin?
00:09:27: für Probleme oder vielleicht auch für Stolpersteine?
00:09:29: Also wo merken sie?
00:09:30: da gibt es Widerstände, da muss man Barrieren durchbrechen, dann muss man noch mehr Überzeugungsarbeit leisten.
00:09:37: wie sieht's in der gelebten Praxis aus?
00:09:41: Ja!
00:09:41: Da muss man jetzt ein bisschen differenziert betrachten glaube ich und ich möchte das hier nicht zu einer politischen Rede machen aber nichtsdestotrotz fließt das glaube ich so ein bisschen ein Weil.
00:09:50: ich halte es für den falschen Schritt etwas, was heutzutage gerne an den Staat gestellt wird.
00:09:55: Ihr müsst mit Verboten arbeiten!
00:09:56: Ihr müsst dem Bürgerinnen und Bürgern erklären, was ihr machen müsst.
00:09:59: Und ich glaube das ist der falsche Ansatzpunkt.
00:10:02: Wir müssen einfach dieses Selbstverständnis diese Notwendigkeit, die müssen die Bürgerinnen- und Bürger für sich selber erkennen – Mit solchen Aktionen, mit den jungen Generationen.
00:10:10: Was ist das schön wenn mir eine Schülerin hier heute sagt?
00:10:13: Ich habe meiner Mutter erklärt wie man den Pullover weiter verwenden kann Und genau so müssen wir doch kommen.
00:10:19: Das ist ihre nicht mit gesetzgeberischen Verboten, sondern mit Mitnahmeeffekten und das ist glaube ich etwas wo sich Politik, Gesetzgeber und wie auch in der Kommunalverwaltung ein bisschen drauf aufpassen müssen dass wir nicht in diese Rolle verfallen.
00:10:32: liebe Bevölkerung Wir wissen was gut für euch ist.
00:10:35: Sondern liebe Bevölkerungen das muss für euch Ein Selbstverständnis sein mit an diesem Thema zu arbeiten und dann lasst uns gemeinsam vorangehen.
00:10:43: Sie haben gerade sehr schön die Kern-DNA nicht nur von Robin Good, sondern auch von diesem Projekt geschrieben.
00:10:50: Die Überschrift über allem, die Meta-Headline ist dieses Miteinander.
00:10:54: Also dass es eben alleine nicht geht und das es ein Geben und Nehmen ist also dass diese Verantwortung eben nicht nur auf Seiten einer Kommune liegt, eben nicht mehr auf Seiten der politischen Handlungsträger liegt sondern dass auch eine Verantwortung von uns allen ist.
00:11:09: Wir haben eben die beispielsweise stellvertretend Paul Ohm und Bernd Hena hier gehabt, die ja hundert Bäume gespendet haben, also ne richtige Großspende und die ja diese Verantwortung auch klar gemacht haben, warum denen das wichtig ist.
00:11:24: Also dieses Miteinander... Ist das so mit vielleicht auch so die größte Schwierigkeit eben Menschen, die hier leben, Leute klar zu machen?
00:11:33: Es ist nicht nur ein Nehmen es ist manchmal eben auch ein Geben wozu viele bereit sind.
00:11:39: Und auf dem letzten Aspekt möchte ich aussatteln, wo viele zu bereit sind.
00:11:43: Ich glaube man ist es vielleicht einfach Strategisch immer ein Stück weit falsch angegangen, dass man versucht hat es den Menschen überzustülpen.
00:11:50: Und wenn wir dann jetzt einen Bernd Ehner und Paul Ohm sehen die in der dritten Generation hier ein Inhaber Unternehm... Ein Inhabergeführtes Industrieunternehmen führen wo Nachhaltigkeit selbstverständlich ist glaube ich ist das schon angekommen?
00:12:05: Wir müssen alle nur noch mal ein bisschen motivieren Dass es eben nur gemeinsam geht.
00:12:10: Das können wir jetzt im Prinzip ja auch gemeinsam machen indem wir sagen Wir haben ja noch eine ausstehende Pflanzaktion, die am sechsundzwanzigsten März ist.
00:12:18: Also es sind auch ein paar Tage bis dahin genauer gesagt drei Wochen und da geht doch noch ein bisschen was oder?
00:12:27: Ich würde auch sagen auf der Fläche ist noch Platz.
00:12:30: daran soll's nicht scheitern.
00:12:31: von daher herzliche Einladung an alle Bürgerinnen und Bürger.
00:12:34: alle Unternehmerinnen und Unternehmen in Olpe spenden auch gerne dass aus der Tausend noch eine etwas größere Zahl wird.
00:12:41: Genau,
00:12:41: das Projekt heißt NRW Pflanz und wenn man über unsere Webseite geht dann findet man eben nicht nur die entsprechende Kommune in dem Fall Olpe sondern man kann auch die Spende der Schule direkt zuordnen.
00:12:54: und da bin ich bei einem ganz wichtigen Punkt denn wir haben uns beim Konzept ja ein bisschen was überlegt indem So ein, ich nenne das mal Salops und Payback System entwickelt haben.
00:13:04: Das heißt dass wir zwanzig Prozent der Spendeneinnahmen die der Schule zugeordnet werden wiederum dann auch zurückgeben um nicht nur der Schülerschaft sozusagen zu danken sondern auch der Schul an sich für das Engagement was ja nicht selbstverständlich ist.
00:13:18: Und wir können jetzt schonmal sagen aufgrund der Zahl es ist einen vierstelliger Betrag Der im Förderverein der Schulkasse hier klingelt Ist er auch nicht gerade das schlechteste oder?
00:13:28: Nein Schule freut sich, Schulträger freut sie natürlich auch.
00:13:30: Denn was der Förderverein machen kann muss der Schulträger nicht mehr machen?
00:13:34: Ja.
00:13:35: Nein Spaß beiseite!
00:13:36: Natürlich freut es sich Schule und man muss auch ehrlicherweise sagen das ist der Lohn der geleisteten Arbeit derartig Spaß macht.
00:13:47: Zumindest den Schülerinnen und Schülern finde ich das herausragend, weil auch das möchte ich noch mal ganz klar sagen es ist nicht selbstverständlich dass eine Schule sofort bei so einem Projekt mit aufsattelt.
00:13:56: sie haben's eben in dem anderen Zusammenhang schonmal gesagt Es ist auch mehr Arbeit neben den ganzen Herausforderungen die Schule heutzutage hat.
00:14:03: Ja Und deshalb toll wie die Schülerinnen- und Schüler dabei sind und toll Das ist die Frau Ohm Die Frau Rosenthal hier so als Selbstverständlichkeit auch erscheinen lassen.
00:14:13: Ja,
00:14:13: da schließe ich mich gerne an auf was letzten Endes auch ihre Leistung angeht als Kommune sozusagen Kommune der ersten Stunde denn auch das ist mir oder es uns wichtig.
00:14:22: von Nord- und Gutes haben sich jetzt schon fünfzig Kommunen angemeldet von knapp vierhundert in ganz Nordrhein-Westfalen Was eine tolle Zahl ist Und ich meine tendenz steigend und auch sicherlich ausbauffähig weil für dieses häre ziel eine wir um bäume da ist noch so ein bisschen arbeit zu leisten Wenn Sie es abschließen, mal für sich so zusammenfassen müssen.
00:14:40: Vielleicht ein bisschen auch als kleine Bewerbungsrede für andere Kommunen oder auch für andere Schulen?
00:14:46: Was würden sie sagen ist das Lohnende um sich also einem Projekt zu beteiligen?
00:14:52: was motiviert daran?
00:14:55: Das sind diverse Aspekte.
00:14:56: Es stärkt das Gemeinschaftsgefühl dieses Projekts.
00:14:58: Dieses Projekt zeigt und die Herausforderungen unserer heutigen Zeit Und wie man gemeinschaftlich mit Spaß daran arbeitet.
00:15:09: Versteht ich das noch mal oder verstärkt nochmal, dass was heutzutage eine Herausforderung ist?
00:15:15: Nämlich die jüngste Generation an dieses Thema von vorneherein ranzufühlen.
00:15:20: Es sind gut vorbereitete, das muss sich jetzt auch einfach mal zurückgeben, gut vorbereitetes Termine wo man als Kommune gar nicht so viel zu tun hat sondern einfach mitmachen muss und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken.
00:15:35: Das sind wir gerne.
00:15:36: also
00:15:36: da kann ich jeder Kommune nur empfehlen macht mit.
00:15:40: Es ist für unseren Klimawandel, für unsere Ziele, für die Herausforderung eine tolle Aktion, eine absolute Windsituation.
00:15:48: und wenn dann auch noch jemand dabei ist in der Verwaltung – das haben alle Verwaltungen glaube ich heutzutage mit Klimaschutz beauftragten – und wenn sie dann noch so motiviert sind wie bei der Stadt Olpe, ist es eine rundum gelungene Sache?
00:16:00: Ja!
00:16:01: Ich würde es fast schon als Schluss vorzustehen lassen.
00:16:03: Ich bedanke mich erstmal auch so für das Engagement.
00:16:06: was letzten Endes durch uns geleistet wird ist, was wir alle hier tun.
00:16:10: Nicht selbstverständlich war das kommt letzten Endes auf den Top.
00:16:12: Ich kann Ihnen sagen und vielleicht können Sie es dann als Schlusswort auch nochmal bestätigen.
00:16:16: Wenn man in so einem Moment wie heute Morgen hier in so einer Klasse ist und man guckt in so Kinderaugen und hat das Gefühl, man kann den wirklich noch Werte vermitteln und die nehmen das auch auf und die nimmt's vor allem auch an und die freuen sich dann am Ende auch über so ein Ergebnis Dann weiß man dass man auf dem richtigen Weg ist Und dann weiß man auch mit dem was wir gemeinsam tun Das Richtige tut.
00:16:38: Vielleicht aus Ihrer Sicht nochmal abschließend.
00:16:40: Wie hat das heute Morgen sozusagen auch diese Unterrichtseinheit?
00:16:43: Sie waren ja netterweise die ganze Zeit dabei, wie hat es auf sie gewürgt?
00:16:48: Ich bin ehrlich gesagt bewusst ein bisschen früher gekommen um noch meine Unterrichtseinheit in meinem gesetzten Alter beim Gauder spricht man immer vom Mittelalt erleben zu dürfen.
00:17:00: und ich muss sagen dieser Enthusiasmus der habe mich begeistert von den Schülerinnen und Schülern Und ich nehme daraus mit Ja wir müssen was für Klimafolgenanpassungen, Klimawandel tun.
00:17:12: Aber ich persönlich nehme auch mit diesen Enthusiasmus den Viertklässler hier noch an den Tag legen.
00:17:17: Den möchte ich in meinen Alltag gerne noch mal ganz ein Stück weit mitnehmen weil diese kindliche Freude und diese kindlich Begeisterung für die gute Sache mit derartiger Freude zu arbeiten das täte uns in der Gesellschaft einfach an vielen Stellen nochmal richtig gut Und das nehme ich für mich ganz persönliche heute mit.
00:17:35: Und ich glaube, das ist nochmal eine richtig gute Motivation für vielleicht andere Schulen.
00:17:39: Vielleicht auch für andere Kommunen denn sie haben es finde ich ganz toll jetzt zum Schluss beschrieben nämlich dass dieses Gute hier heute im Vordergrund steht wir damit so viel Problem zu tun und wir Beschäftigungs auch zwangsläufig damit.
00:17:51: Das hier ist ne Gelegenheit um mal zu zeigen, dass es durchaus Sinn macht sich mit Menschen zu beschäftigen.
00:17:57: Die das Gute im Sinn haben die Zukunft im Blick haben, die das Thema Nachhaltigkeit nicht nur als Wort sehen sondern als gelebte Nachhaltigkeits auch in irgendeiner Form hier ausleben wollen.
00:18:08: dafür sind verschiedene Akteure Notwendig, hier kommt eine Schule zusammen mit einer Schulleitung, die engagiert ist.
00:18:14: Obwohl sie andere Dinge zu tun hat.
00:18:15: Hier kommt eine Kommune dazu, die auch sagt naja wir haben ja auch ne ganze Menge zu tun und trotzdem Beteiligung uns gerne und da gibt es vielleicht auch noch Menschen, die das mitorganisieren und wie Unternehmen und Privatpersonen in der Region das unterstützen.
00:18:28: also mit einem Wort großartig.
00:18:31: Rundum gelungen kann ich nur bestätigen?
00:18:33: Danke Ihnen schuld!
00:18:34: Danke Ihnen!
00:18:46: Robin Gut.