NRW pflanzt in Lohmar – Schulkinder engagieren sich für eine enkelfähige Zukunft

Shownotes

Im ROBIN GUT Podcast spricht Dieter Könnes diesmal mit sechs Schulkindern aus Lohmar – und die haben mehr zu sagen als mancher Erwachsene. Benedikt, Josephine, Hanna, Tilda, Mila und Johanna kommen von verschiedenen Lohmarer Schulen und erzählen ganz direkt, was Bäume leisten, warum der Wald Hilfe braucht und was sie dazu beitragen wollen. Im Gespräch wird aus Kinderperspektive klar, was oft abstrakt bleibt: Bäume spenden Schatten, reinigen die Luft, sind Heimat für Tiere und machen den Wald zum lebendigen System. Die Kinder kennen Buche, Birke, Eiche, Tanne – und wissen, dass der Boden viel zu trocken ist. Johanna bringt es auf den Punkt: Man muss nicht immer nur an sich selbst denken. Irgendwann hat man selbst Enkel. Darum geht es bei „NRW pflanzt": nicht reden, sondern machen. Im Herbst pflanzen die Schulkinder gemeinsam 1.000 Bäume in Lohmar. Wer dabei helfen will – mit einer Baumspende für Lohmar oder die einzelnen Schulen – findet alles auf www.nrw-pflanzt.de

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Dieter Könnes: Die Blätter sind halt ein wenig wie ein Dach, aber da sind halt auch so Löcher,

Dieter Könnes: dass man durchgucken kann.

Speaker1: Ich wusste nicht so wirklich, was es ist. Also NRW, da leben wir,

Speaker2: Aber ich bin spannend, dass das wieder wächst.

Speaker3: Es ist alles ausgetrocknet, nicht so wie wenn es regnet, ist der Boden ja so matschig, ekelhaft.

Speaker4: Wo Schatten ist? Würde man sich drunter stellen. Würde man sich drunter stellen, genau.

Speaker5: Bäume spenden ja auch Luft und

Speaker5: ohne Bäume, also ganz ohne Bäume kann ein Mensch ja auch gar nicht leben.

Speaker4: Robin Gut mit Dieter Könners

Speaker4: Hallo,

Speaker6: Ich bin der Bene und ich bin neun Jahre alt und gehe auf die GGS Böck.

Speaker5: Hallo, ich bin Josephine, bin neun Jahre alt und gehe in die GGS Waldschule Loma.

Dieter Könnes: Hallo, ich bin die Hannah, bin auch neun und gehe auf die Agatel-Schule Donrath.

Speaker4: Hallo, ich bin der Dieter, ich bin viel zu alt und weiß gar nicht mehr,

Speaker4: wann ich zur Schule gegangen bin.

Speaker3: Hallo, ich bin die Tilda, ich bin auch neun Jahre alt und ich gehe auf die GGS Waldschule.

Speaker2: Hallo, ich bin die Mila, ich bin elf Jahre alt und gehe auf die Gesamtschule Loma.

Speaker1: Hallo, ich bin die Johanna, bin zehn Jahre alt und gehe auf das Gymnasium Loma.

Speaker4: Johanna, weißt du, was wir jetzt hier machen? Wir machen einen Podcast,

Speaker4: ne? Ja. Hast du schon mal bei einem Podcast mitgemacht?

Speaker1: Nein.

Speaker4: Okay. Was glaubst du denn, was jetzt hier passiert?

Speaker1: Naja, dass wir uns unterhalten.

Speaker4: Dass wir uns unterhalten, ja. Über was möchtest du dich denn mal unterhalten?

Speaker1: Über die Bäume vielleicht?

Speaker4: Das ist eine schöne Idee. NRW Pflanzt heißt ja unser Projekt.

Speaker1: Ja.

Speaker4: Als du das erste Mal davon gehört hast, was hast du gedacht?

Speaker1: Ich wusste nicht so wirklich, was es ist. Also NRW, da leben wir,

Speaker1: aber mehr wusste ich jetzt auch nicht.

Speaker4: Okay. Und wie hat man euch das dann erklärt, damit du mal so ein Gefühl dafür

Speaker4: bekommst, warum du dich für das Projekt jetzt einsetzen sollst? Was hat man dir erzählt?

Speaker1: Unsere Bio-Lehrerin und unsere Klassenlehrerin hat uns erzählt,

Speaker1: was wir da machen, also dass wir Bäume pflanzen und warum das wichtig ist für den Wald.

Speaker4: Okay, hast du schon mal einen Baum gepflanzt?

Speaker1: Ja.

Speaker4: Echt?

Speaker1: Ja, in unserem Garten.

Speaker4: Okay, weißt du noch, was das für ein Baum war?

Speaker1: Keine Ahnung.

Speaker4: Okay. Mila, wie war es bei dir? Hast du schon mal einen Baum gepflanzt?

Speaker2: Ich leider noch nicht.

Speaker4: Okay, das wäre ja jetzt das erste Mal. Was findest du so besonders spannend

Speaker4: daran, einen Baum zu pflanzen?

Speaker2: Ich bin gespannt, dass das wieder wächst, wieder nach ein paar Jahren aussieht und

Speaker2: ob der schafft zu wachsen oder ob es dem vielleicht nicht so gut geht,

Speaker2: weil es zu trocken ist, weil es zu heiß ist oder sowas.

Speaker4: Guck mal hinter dir, da steht ja ein Baum. Kannst du dich noch erinnern,

Speaker4: was das für einer ist? Haben wir da eben kurz drüber gesprochen?

Speaker2: Ich meine, das wäre eine Buche gewesen.

Speaker4: Richtig. Da gibt es ganz viele von im Wald und die können ja richtig groß werden.

Speaker4: Du hast jetzt gesagt, du bist elf schon, ne? Ja. Genau.

Speaker4: Wenn die Buche mal so richtig ausgewachsen ist, in 70, 80, 90,

Speaker4: 100, 120 Jahren, die werden ja richtig alt. Was glaubst du, wie groß kann die werden?

Speaker2: Heißt nicht, 100 Meter.

Speaker4: Ah, 100 ist ein bisschen viel. So Mammutbäume, die können so hoch werden.

Speaker2: Vielleicht so 30.

Speaker4: 30, 40 Meter. Schon ganz schön hoch. Was haben denn Bäume für eine Eigenschaft?

Speaker4: Was würdest du sagen, Tilda? Was können Bäume alles leisten?

Speaker3: Also sie machen ja Sauerstoff, dass wir leben können.

Speaker3: Und sie sind auch für die Natur gut, für die Tiere.

Speaker4: Jetzt ist es ja gerade heute unglaublich warm. Ich glaube, wir haben heute sogar über 30 Grad.

Speaker3: 33, glaube ich.

Speaker4: 33? Habt ihr da nicht Hitze frei?

Speaker3: Ja.

Speaker4: Recht?

Speaker6: Ja.

Speaker4: Okay, seid doch trotzdem hier, das ist ja aber nett.

Speaker3: Ja, wir dürfen hier hin, aber die anderen haben bis zur vierten Stunde nur.

Speaker4: Okay, dann müssen wir jetzt Gas geben, damit die auch frei haben.

Speaker4: Geht es denn gleich ins Freibad?

Speaker1: Nee.

Speaker4: Hat Blummann Freibad? Oder ein Badesie, wo man hinfahren könnte?

Speaker3: Nee, ich muss zum Kinderlachmittag hier.

Speaker4: Okay. Hier zu der Schule auch? Ja. Oh, die ist doch eigentlich schon ganz cool, oder?

Speaker3: Ja.

Speaker4: So, jetzt müssen wir aber schnell nochmal über Bäume reden, sonst kriegen wir

Speaker4: die Kurve nicht. Wenn du jetzt heute Mittag, wenn es so warm ist,

Speaker4: in den Wald gehst, was fällt dir dann auf?

Speaker3: Sie sind halt, es ist alles ausgetrocknet, nicht so wie wenn es regnet,

Speaker3: ist der Boden ja so matschig, ekelhaft.

Speaker3: Und der ist halt trocken.

Speaker4: Ja, ich habe aber noch eine andere Idee oder einen anderen Gedanken.

Speaker4: Wenn du so im Wald spazieren gehst und gerade so eine Buche hat dann so eine

Speaker4: große Baumkrone, siehst du dann die Sonne?

Speaker5: Also ich würde sagen,

Dieter Könnes: Man kann die Sonne durch ein paar Schlitze sehen, weil die Blätter sind halt

Dieter Könnes: ein wenig wie ein Dach, aber da sind halt auch so Löcher, dass man durchgucken kann.

Speaker4: Das mit dem Dach finde ich super.

Dieter Könnes: Da kommt dann halt auch die Sonne durch.

Speaker4: Okay, aber wenn die nicht so durchkommt, dann hast du auf dem Boden,

Speaker4: da wo es nicht hell ist, dann hast du da ganz viel?

Dieter Könnes: Schatten.

Speaker4: Ganz viel Schatten. Und wenn es jetzt so warm ist draußen, über 30 Grad,

Speaker4: ist dann Schatten cooler oder nicht cooler?

Dieter Könnes: Da ist Schatten dann schon besser.

Speaker4: Besser, ne? Genau. Als Sonne. Also was haben Bäume dann, was meinst du noch für eine Funktion?

Speaker5: Dass die auch Schatten spenden für uns Menschen, dass wir es auch manchmal kühl

Speaker5: haben, wenn wir es wollen.

Speaker4: Ja, Bene, wenn du mal so durch die Stadt gehst, gehst du mal was einkaufen,

Speaker4: ein Eis essen oder so und es ist so warm wie heute, was fällt dir da auf?

Speaker4: Das ist richtig, richtig warmes, glaube ich.

Speaker6: Ja, auch meistens zum Beispiel bei einer Eishilo sucht, da stehen ganz schön

Speaker6: viele Leute an wegen Abkühlung und so weiter.

Speaker4: Genau, weil das Eis eine Abkühlung ist. Ja. Und wir haben jetzt gerade gelernt,

Speaker4: ein Baum wäre auch eine Abkühlung. Also wenn da mal so ein Baum auch in der

Speaker4: Stadt stehen würde, da wo Schatten ist. Würde man sich drunter stellen.

Speaker4: Würde man sich drunter stellen, genau. Was können denn Bäume noch?

Speaker4: Ich meine, es leben ja in dem Wald auch noch andere. Was meinst du?

Speaker4: Hast du eine Idee? Ja. Dann gib mal einmal das Mikrofon rüber.

Dieter Könnes: Also die Bäume sind auch zu Hause für Tiere, wie zum Beispiel für Spechte oder

Dieter Könnes: Eichhörnchen, die in den Bäumen ihre Nester bauen.

Speaker4: Genau.

Dieter Könnes: Oder Vögel.

Speaker4: Also der Wald ist ein Lebensraum. Und Tilda, weißt du, jetzt haben wir schon

Speaker4: gehört, ein Eichhörnchen oder ein Specht. Fallen dir noch andere Tiere ein,

Speaker4: die im Wald leben, die du hier kennst?

Speaker3: Rehe, Vögel, Füchse oder auch, was man häufig sieht, zum Beispiel so kleine

Speaker3: Regenwürmer oder Ameisenspinnen.

Speaker3: Die sind eher so auf dem Boden oder Bienen oder sowas.

Speaker4: Jetzt haben wir heute ganz viel gelernt, warum der Wald wichtig ist.

Speaker4: Wir haben auch gelernt, dass es dem Wald zum Teil nicht ganz so gut geht,

Speaker4: weil der zu trocken ist, weil es zu wenig regnet.

Speaker4: Warum ist es wichtig, dass wir pflanzen?

Speaker3: So werden es mehr Bäume, weil manche ja einfach so die Bäume abholzen,

Speaker3: damit man Holz hat für den Ofen im Winter.

Speaker3: Aber man kann es sich auch anders gemütlich machen. Und man muss nicht immer

Speaker3: das Holz aus dem Wald nehmen, weil wenn wir keine Pflanzen würden,

Speaker3: dann würden es immer weniger werden.

Speaker4: Genau. Ein bisschen kann der Wald das schon von alleine, aber wir brauchen da

Speaker4: Unterstützung. Mila, was kennst du denn alles für Baumarten, die es im Wald gibt?

Speaker2: Birke, Buche, Eiche, Mammutbäume, Tannen, ganz viele eigentlich.

Speaker4: Ganz viele eigentlich. Und Johanna, was wäre jetzt so dein Lieblingsbaum?

Speaker4: Hast du einen? Ich meine, du hast ja schon mal im Garten eingepflanzt.

Speaker1: Ich mag die Kirsche sehr gern, einfach weil man, die ist jetzt nicht so gut

Speaker1: zum Klettern, aber man kann einfach die Kirschen abpflücken und sie werden oft sehr groß.

Speaker1: Aber die Eichen finde ich so majestätisch. Also die wachsen oft gerade und schön

Speaker1: irgendwie. Die sind nicht so eingeschränkt.

Speaker4: Warum findest du das wichtig? Oder man hat es gefragt, warum möchtest du dich

Speaker4: auch bei diesem Projekt so engagieren? Warum tust du das?

Speaker1: Es gibt auch Generationen nach uns. Also man muss nicht immer an sich selbst

Speaker1: denken. Irgendwann hat man selbst vielleicht Enkel.

Speaker1: Und dann möchte man auch, dass die noch ein schönes Leben haben und nicht immer

Speaker1: so halb daran denken, dass sie ihren Nachkommen vielleicht nicht mehr leben, weil es nicht mehr geht.

Speaker4: Jetzt hast du gerade was ganz Schönes gesagt. Es gibt ja auch Enkel.

Speaker4: Wer von euch kannte den Begriff Enkelfähig? Ich habe den ja eben mal in dem

Speaker4: Vortrag so genannt. Enkelfähig. Hast du das schon mal vorher von gehört?

Speaker6: Also ich habe das schon mal ein paar Mal gehört, wenn ich mit älteren Verwandten

Speaker6: oder so geredet habe. Die haben das ja manchmal erwähnt, aber so richtig die Bedeutung oder so.

Speaker4: Hat sie es noch nicht verstanden?

Speaker6: Ja, aber als wir dann von Robben gut gehört haben, da hat sie es besser angehört.

Speaker4: Hat sie es besser angehört? Das ist schön. Weil das, was wir hier machen,

Speaker4: da gibt es einen Oberbegriff für.

Speaker4: Also ein großes Wort, das ganz wichtig geworden ist in unserem Leben. Nachhaltigkeit.

Speaker4: Also, dass alles, was wir machen, nachhaltig ist.

Speaker4: Dass wir darüber nachdenken, dass es eben, du hast es gerade ganz schön gesagt,

Speaker4: dass es noch nach uns Generationen gibt und dass wir an die eben auch denken.

Speaker4: So, und wenn ich jetzt so einen Kugelschreiber irgendwie im Wald fallen lasse,

Speaker4: dann ist das nicht besonders nachhaltig.

Speaker4: Weil wir haben auch gelernt, Plastik dauert ganz lange, der das verrottet.

Speaker4: Und alles, was ich mitbringe, nehme ich auch wieder mit zurück.

Speaker4: Josefine, wenn du mal das Mikro nimmst, wie würdest du denn,

Speaker4: wenn es jetzt das Wort nachhaltig durch enkelfähig ersetzt wird,

Speaker4: wie würdest du das mit deinen Worten beschreiben, was ist das für ein Verhalten?

Dieter Könnes: Ähm, das ist schwierig.

Speaker4: So ein bisschen hat die Johanna ja gerade schon so eine kleine Steilvorlage

Speaker4: gegeben, so dass die nachfolgenden Generationen vielleicht auch was davon haben?

Speaker5: Ähm, ja, weil Bäume spenden ja auch Luft und wenn ohne Bäume,

Speaker5: also ganz ohne Bäume kann man, kann ein Mensch ja auch gar nicht leben.

Speaker4: Mhm. Bene?

Speaker6: Also es wäre ja auch, wir Menschen machen das ja auch beim Autofahren CO2, glaube ich,

Speaker6: dass wir die Luft ja verdrecken. Und deshalb ist es ja wichtig,

Speaker6: dass man auch so Bäume hat, weil die reinigen auch die Luft.

Speaker4: Sehr gut. Also dass wir was dafür tun. Du wolltest glaube ich auch noch was sagen, Hannah, oder?

Dieter Könnes: Also, dass zum Beispiel Tiere sterben oder erschossen werden,

Dieter Könnes: das finde ich auch ziemlich doof.

Dieter Könnes: Im Wald, da gibt es ja auch Jäger und die erschießen dann zum Beispiel Kaninchen

Dieter Könnes: oder so, um sich daraus was zu machen. Das finde ich auch ganz doof.

Speaker4: Okay, das heißt, du magst grundsätzlich auch kein Fleisch?

Dieter Könnes: Also, halt die Tiere, die finde ich schon etwas trauriger.

Speaker4: Okay, also das findest du doof, wenn die Tiere da keinen Lebensraum haben?

Dieter Könnes: Ja, weil wenn dann zum Beispiel nur noch im Wald Kaninchen gäbe und die Jäger

Dieter Könnes: dann alle da erschießen, dann gibt es keine Kaninchen mehr.

Speaker4: Ja, das stimmt. Aber das weiß ich jetzt selber auch ganz gut,

Speaker4: das machen Jäger nicht. Also die würden jetzt ja nie alle Kaninchen schießen.

Speaker4: Nur die, die man vielleicht selber auch gerne verwerten möchte,

Speaker4: weil Jäger würden das Fleisch ja auch essen.

Speaker4: Das ist ja so wie, wer von euch mag ganz gerne mal eine Bratwurst oder, ja, also.

Speaker3: Ich finde es lecker, aber meine Freundin ist Vegetarierin und die isst gar kein Fleisch.

Speaker3: Auch nicht irgendwie, ja, was ich aber auch gut finde, wenn die manche,

Speaker3: halt die Bäume abrasieren sozusagen, aber nur weil sie kaputt oder krank sind.

Speaker3: und dafür neue pflanzen. Das ist halt gut.

Speaker4: Genau, und genau das tun wir ja. Wir haben ja jetzt gerade über ganz viele Dinge schon gesprochen.

Speaker4: Und vor allem, dass wir uns gemeinsam dafür einsetzen. Jetzt hatten wir gerade

Speaker4: diesen Begriff Enkelfisch. Also, dass wir jetzt ein Zeichen setzen.

Speaker4: Jetzt bin ich ja ein paar Jahre älter.

Speaker4: Und jetzt könnte ja auch hier noch jemand sitzen, eure Großmutter oder euer Großvater.

Speaker4: Und das bezeichnen wir eben als Enkelfisch. Dass ihr sozusagen jetzt einen Baum pflanzt,

Speaker4: Und in 70, 80 Jahren eure Enkel auch was davon haben. Wenn ihr das jetzt vorstellen

Speaker4: müsstest, Zilda, was denkst du dann, wenn du mal mit denen mal spazieren gehst?

Speaker3: Es wäre ganz lustig, weil man halt alle... Oh, ich habe mich gepflanzt.

Speaker3: Weil man halt alle wieder von sich früher wieder im Kopf hat und dann sagen

Speaker3: kann, ja, hier war ich früher mit meinen Freunden ganz oft jeden Nachmittag, jede freie Sekunde.

Speaker3: Und das ist halt auch schön, das zu wissen, okay, ich habe was gemacht für die Umwelt.

Speaker4: Und dann auch noch hier vor der Haustür. Lebt ihr gerne hier in Loma? Ist das schön hier?

Speaker3: Ja.

Speaker4: Bleibt ihr auch erstmal hier? Ja. So, dann ist es doch auch wichtig,

Speaker4: dass wir hier vor der Haustür die Bäume pflanzen, oder?

Speaker4: Genau, und das machen wir gemeinsam im Herbst. Und Bena hat jetzt ein bisschen

Speaker4: zweite Luft bekommen. Was wolltest du noch sagen?

Speaker6: Sagen mit dem Fläscher so, das ist ja auch mit dem Erschießen und so weiter halt.

Speaker6: Und das mit dem Baum abrasieren, das habe ich ja eigentlich,

Speaker6: Das ist ja auch manchmal so, dass man auch kranke Stellen dann halt beim Baum

Speaker6: wegmacht, zum Beispiel wie schädige Pilze oder so weiter.

Speaker4: Aber was ist, das ist ein guter Punkt, wenn wir da mal drauf eingehen,

Speaker4: Johanna, was ist das, was der Bene meint? Wir müssen uns kümmern.

Speaker1: Ja, das stimmt, weil ohne kümmern, also die Bäume sind ja noch relativ klein.

Speaker1: Die sind kleiner als wir und wir brauchen auch manchmal Hilfe.

Speaker1: Und da müssen wir sie auch beschützen. Die Körner haben noch keine so tiefen

Speaker1: Wurzeln, wo sie ihr Wasser aus der Erde ziehen können, sondern man muss sie gießen.

Speaker4: Dann würde ich sagen, da tun wir das doch auch und freuen uns auf einen gemeinsamen

Speaker4: Pflanztag im Herbst. Und ich setze

Speaker4: auf euch und auch auf eure tatkräftige Unterstützung. Einverstanden? Ja.

Speaker4: Okay, dann NRW pflanzt auch in Roma. Tausend Bäume pflanzen wir mit eurer Hilfe und...

Speaker4: Dann würde ich sagen, machen wir das jetzt. Das war jetzt euer erster Podcast.

Speaker4: Wie hat es euch gefallen?

Speaker3: Gut.

Speaker4: Oh, ja, ganz okay so. Können wir morgen eigentlich noch mal einen machen, oder? Ja.

Speaker4: Oder übermorgen. Ja. Oder über...

Speaker4: Wenn man weniger Stunden, dann ja. Anstelle von Unterricht machen wir mehr Podcasts.

Speaker4: Ja, dann nehmen wir nur ein Kissen mit. Ja, genau. Ist ein bisschen unbequem mit der Zeit.

Speaker4: Gut, dann würde ich sagen, das waren jetzt die Schulkinder hier aus Loma mit ihrem ersten Podcast.

Speaker4: Ich finde, die haben das großartig gemacht. Und ihr alle könnt die unterstützen,

Speaker4: indem wir nämlich vielleicht noch das ein oder andere Bäumchen dazu bekommen.

Speaker4: Also, wenn ihr auf unsere Seite geht von NRW Pflanzt und dann könnt ihr Loma

Speaker4: und auch die jeweiligen Schulen auswählen, dann könnt ihr dafür sorgen,

Speaker4: dass noch ein paar Baumspenden dazukommen.

Speaker4: 1000 Bäume haben wir schon und wir können ja mal bei Mama, Papa,

Speaker4: Oma, Opa und wir dann alles noch mal nachfragen, ob da nicht noch ein paar mehr kommen.

Speaker4: Und da bin ich mal gespannt, auf wie viele Bäume wir dann im Herbst wirklich kommen. Okay?

Speaker4: So, da würde ich sagen, Hanna bepflanzt, auf geht's und wir sagen Danke Loma!