NRW pflanzt: 4.500 Bäume für Mönchengladbach – Siegtreffer in der 90. Minute
Shownotes
Im ROBIN GUT Podcast spricht Dieter Könnes – diesmal live vor Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften in Mönchengladbach – mit gleich zwei besonderen Gästen: Dirk Kniebaum, Wirtschafts- und Steuerberater sowie Betreuer der Elfriede-Kürble-Stiftung, sowie Antonius Bergmann, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Mönchengladbach. Im Mittelpunkt steht ein Gänsehautmoment: Die Elfriede-Kürble-Stiftung, die sich in Mönchengladbach für Bildung, Leseförderung, Gewaltprävention und MINT-Projekte einsetzt, stockt die Pflanzaktion spontan auf – von 3.385 auf volle 4.500 Bäume. Der Siegtreffer in der 90. Minute! Zusammen mit den 1.500 Bäumen der Stadtsparkasse Mönchengladbach ist damit das Zwischenziel erreicht – auf dem Weg zu insgesamt 10.000 Bäumen für Mönchengladbach. Dirk Kniebaum erzählt, wie ein persönlicher Brief einer Schülerin ihn auf das Projekt aufmerksam machte und warum aktives Mitmachen nachhaltiger wirkt als jede Debatte. Antonius Bergmann erklärt, warum Nachhaltigkeit in der DNA der Sparkasse liegt, wie die Stadtsparkasse bis 2035 CO₂-neutral werden will und weshalb junge Menschen die Zukunft sind – als Auszubildende, als Gestalter und als diejenigen, die uns Ältere zum Umdenken bringen. Eine Folge über Solidarität vor Ort, engagierte Kids und den Beweis: Wer einfach macht, bewegt etwas. Jetzt informieren, mitmachen und Bäume spenden: www.nrw-pflanzt.de
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Dieter Könnes: Wie sind die Zukunft der Sparkasse? So muss man das ganz einfach sagen.
Speaker1: Aber wir wollen ja eigentlich 10.000 Bäume Menschenklapper pflanzen.
Speaker1: Also insofern sollten wir jetzt heute hier die 4.000 Punkte voll machen.
Speaker2: Wir reden von herausfordernden Zeiten. Auch Sie haben jetzt von dem Projekt
Speaker2: natürlich frühzeitig gehört. Es ist ein Moment, den wir auf jeden Fall hier
Speaker2: und heute mitnehmen wollen und es bewegend und motivierend zugleich.
Speaker2: Robin Guth mit Dieter Könnes.
Speaker2: So, Dirk, wir haben uns relativ schnell auf das Duk geeinigt,
Speaker2: war so eine Wellenlänge und wir kamen an dem Stand ins Gespräch und da sagte
Speaker2: er, hör mal, ihr seid das doch mit dieser Aktion da, mit NRW Pflanz,
Speaker2: wir bräuchten ein kurzes, ein Mikro, genau.
Speaker2: Und da dachte ich, da ist jetzt wieder einer, der sich nur informieren möchte.
Speaker2: Beruflich verankert arbeitest du in einer Steuerkanzlei, richtig?
Speaker1: Ja, richtig. Wir sind Wirtschafts- und Steuerberater hier in Mönchengladbach,
Dieter Könnes: Aber das ist nicht wichtig.
Speaker2: Das ist nicht wichtig. Okay, aber dann hast du tatsächlich ja auch einen Brief
Speaker2: bekommen, auch einen persönlichen Brief. Ich habe das jetzt heute schon ein
Speaker2: paar Leute gefragt. Ich finde es aber wichtig, weil wir in unserer Generation
Speaker2: ja letzten Endes auch einen Beitrag leisten wollen. Wie kam der Brief bei dir an?
Speaker1: Ja, ganz genau. Also ich habe einen Brief gerichtet von Carla,
Speaker1: die leider heute nicht da ist.
Speaker1: Extrem gut gemacht, engagiert gemacht, kreativ gemacht.
Speaker1: Und dieser Brief hat dazu geführt, dass ich auf das Projekt aufmerksam geworden
Speaker1: bin und dich dann angesprochen habe am Freitag.
Speaker1: Ja, und wir auch dann von der Kanzlei gespendet haben. Aber in erster Linie
Speaker1: war es einfach die Aufmerksamkeit für das Projekt, was im Moment über Carla
Speaker1: gekommen ist, genauso wie ihr alle es geschafft habt, Unternehmen darauf aufmerksam zu machen.
Speaker1: Also von daher vielen Dank euch allen.
Speaker2: Das heißt, das Pflanzen wird ja jetzt möglich durch die Spenden von außen,
Speaker2: ob das Privatspenden sind oder vor allem auch großzügige Spenden durch die Unternehmerschaft.
Speaker2: Aber ganz wichtig, und das ist jetzt mehrfach angesprochen worden,
Speaker2: wir bringen die jungen Menschen in ein aktives Handeln und das hier innerhalb des Stadtgebiets.
Speaker2: Wir erklären heute, warum das Projekt wichtig ist. Die nehmen das mit nach Hause.
Speaker2: Die sind ganz besonders auch herzlich eingeladen, bei der Pflanzaktion dabei zu sein.
Speaker2: Wie wichtig findest du es, die Menschen so, diese jungen Kids mitzunehmen?
Speaker1: Ja, es ist extrem wichtig, weil immer da, wo man aktiv mitmacht,
Speaker1: das pflanzt sich viel besser in den Kopf ein und ist einfach,
Speaker1: wir haben es vielleicht schon überschrapaziert, ist nachhaltiger.
Speaker1: Aber wir genießen heute den Wald, wenn wir laufen gehen, wenn wir uns da bewegen
Speaker1: und den Wald, den ihr pflanzt, werden eure Kinder irgendwann oder eure Enkel. Ja, ja.
Speaker2: Das ist wichtig und das ist ein tolles Signal, dass es Menschen gibt wie dich
Speaker2: und dass es eben auch Einrichtungen gibt, die du vertrittst und darauf möchte
Speaker2: ich zu sprechen kommen, denn,
Speaker2: es gibt eine Stiftung, die du betreust und vielleicht sagst du,
Speaker2: bevor wir über den Grund reden und das heben wir uns beide noch so ein kleines bisschen auf,
Speaker2: als Spannungsmoment, vielleicht sagst du uns mal, wer oder was diese Stiftung
Speaker2: ist und warum es sie gibt.
Speaker1: Also ich betreue die Elfriede-Körbler-Stiftung seit ihrer Gründung.
Speaker1: Die Elfriede-Körbler-Stiftung kümmert sich in Mönchengladbach um die Förderung von Bildung.
Speaker1: Wir machen insbesondere Leseprojekte, wir machen Diskriminierungsprojekte,
Speaker1: wir machen Gewaltpräventionsprojekte oder auch Projekte, die damit zu tun haben,
Speaker1: dass man in Grundschulen und in weiterführenden Schulen MINT-Projekte durchführen kann.
Speaker1: Aber auch da dann wieder aktiv, also mit Koffern zum Beispiel dazu dienen,
Speaker1: aktiv Experimente machen zu können.
Speaker2: Also,
Speaker2: vielleicht ein, zwei Sätze zu Elfriede selber, denn es kommt ja nicht oft vor,
Speaker2: dass man sagt, das was ich habe, möchte ich vielleicht jemanden geben,
Speaker2: der möglicherweise sozial benachteiligt ist. Was kannst du oder darfst du uns über sie sagen?
Speaker1: Ja, also Elfriede Körbel ist 2010 verstorben, kinderlos und wir haben im Vorfeld
Speaker1: überlegt, was wir denn mit dem Vermögen machen können.
Speaker1: Und da sie in Mönchengladbach gewohnt hat und einen Teil des Vermögens auch
Speaker1: in Mönchengladbach verdient hat, haben wir damals überlegt, was ist sinnvoll.
Speaker1: Also gibt es eine Stiftung, die Kinder und Jugendliche fördert,
Speaker1: weil sie selber keine Kinder hatte und dann schwerpunktmäßig auch in Mönchengladbach
Speaker1: tätig ist, weil halt aus Mönchengladbach auch ein Teil des Vermögens stammt.
Speaker2: Ja, und das, was jetzt gleich passieren wird, liebe Robin, gut,
Speaker2: Freunde, und ich sage das jetzt auch bewusst, so ist etwas ganz Besonderes,
Speaker2: was wir in den vergangenen Monaten immer wieder erlebt haben,
Speaker2: nämlich, dass es Momente gibt, die einen,
Speaker2: sprachlos machen auf der einen Seite, die einen aber auch gerade in diesen herausfordernden
Speaker2: Zeiten, in denen wir sind,
Speaker2: freudig stimmen, dass wir ganz offensichtlich mit diesem Projektgedanken den
Speaker2: Zahn der Zeit treffen bei dem einen oder anderen und uns auf unserer Reise unterstützen.
Speaker2: Dirk, es ist so, wir haben eben mit Werner darüber gesprochen,
Speaker2: wir haben zwei Pflanzflächen und,
Speaker2: ich habe das im Vorfeld mit ihm mal so besprochen, die eine Pflanzfläche ist
Speaker2: jetzt schon voll, da sind wir mit der Baumanzahl drüber, hat gesagt,
Speaker2: okay Dieter, wir haben für dieses Jahr am 3. Dezember noch eine zweite,
Speaker2: also wir pflanzen auf zwei Flächen.
Speaker2: Jetzt haben wir das Problem, jetzt passen da 4.500 Bäume drauf und wir sind jetzt bei 3.385.
Speaker2: So, und jetzt hast du gesagt, die
Speaker2: Stiftung unterstützt das Wirken und das Bemühen dieser Kids von morgen.
Speaker2: Was kannst du dazu sagen? Was hast du vor?
Speaker1: Ja, also ich möchte einfach euer Engagement und euch motivieren,
Speaker1: da weiterzumachen, weil das Zwischenziel sind 4.500 Bäume.
Speaker1: Aber wir wollen ja eigentlich 10.000 Bäume im Menschenklappbach pflanzen also
Speaker1: insofern sollten wir jetzt heute hier die 4.500 vollbachen und dann von daher
Speaker1: stocke ich jetzt auf 4.500 Bäume hier auf 4.500
Speaker2: Bäume Leute,
Speaker2: Der Siegtreffer in der 90. Minute. Viele hatten jetzt echt die Geduld, Dirk.
Speaker2: Ich habe es gerade gesagt, wir haben uns natürlich im Vorfeld darüber unterhalten.
Speaker2: Man wartet dann bis zum letzten Moment, wo es dann sozusagen offiziell ist.
Speaker2: Du hast es jetzt hier an der Stelle ganz offiziell gemacht. Ich kann im Namen
Speaker2: von Robin Gut und allen, die unser Projekt hier unterstützen,
Speaker2: mich nur von Herzen bedanken.
Speaker2: Das sind genau diese Momente, die uns zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg
Speaker2: sind und die uns darin motivieren, hier weiterzumachen.
Speaker2: Und wir hoffen, das auf eine gewisse Art und Weise dann auch nicht nur zurückzugeben,
Speaker2: sondern auch genau in eurem Sinne, im Sinne deiner, eurer Stiftung zurückzuzahlen.
Speaker2: Und es ist ein Moment, den wir auf jeden Fall hier und heute mitnehmen wollen.
Speaker2: Und es bewegend und motivierend zugleich. Dankeschön.
Speaker1: Also ich möchte mich nochmal bei euch allen bedanken und natürlich allen Kindern.
Speaker1: Und Schülern, die da mitgewirkt haben und dann auch bei euren Lehrern,
Speaker1: die so ein Projekt ja initiieren müssen und zusätzlich Zeit haben,
Speaker1: dafür aufgebracht haben und ich stehe jetzt zwischen euch und dem freien Nachmittag
Speaker1: und insofern höre ich jetzt auf zu reden. Danke euch allen.
Speaker2: Aber du bleibst bitte doch sitzen, denn wir verlängern jetzt noch die 90.
Speaker2: Minute um einen weiteren Stuhl und einen weiteren Gast. Dirk,
Speaker2: bleib ruhig sitzen, denn ja, diese 4.500 Bäume haben eine besondere Zusammensetzung.
Speaker2: Deswegen freue ich mich jetzt mit dem Vorstandsvorsitzenden der Stadtsparkasse
Speaker2: Mönchengladbach zu unterhalten, Antonius Bergmann. Herzlich willkommen, schönen guten Tag.
Speaker2: Grüß Sie, hallo. Herr Bergmann, frisch aus dem Urlaub, Sie sind,
Speaker2: glaube ich, gestern erst wiedergekommen. Heute der erste Arbeitstag.
Dieter Könnes: Ja, heute ist mein erster Arbeitstag.
Speaker2: Ja, gleich so ein Arbeitstag.
Dieter Könnes: Da habe ich mir gedacht, da gehst du mal einfach zu vielen netten Menschen und
Dieter Könnes: unterhältst du dich ein bisschen mit denen.
Speaker2: Ja, es gibt immer wieder, wir reden von herausfordernden Zeiten.
Speaker2: Auch Sie haben jetzt von dem Projekt natürlich frühzeitig gehört und haben jetzt,
Speaker2: mal so die letzten 90 Minuten, ich habe Sie beobachtet, natürlich auch aufmerksam
Speaker2: verfolgt. Wie wirkt das Ganze auf Sie?
Dieter Könnes: Also das Projekt an sich begeistert einen. Also mich hat es auch begeistert,
Dieter Könnes: mich hat es aber von Anfang an begeistert.
Dieter Könnes: Als der Verband da mit auf uns zukam, auf uns rheinische Sparkassen uns das
Dieter Könnes: vorgestellt hat. Und deswegen haben wir uns auch spontan entschlossen,
Dieter Könnes: da mitzumachen. Und hier kommt ein echt guter Spirit drüber,
Dieter Könnes: wenn ich das mal so sagen darf.
Dieter Könnes: Wie engagiert die Kinder sind, da mitmachen, begleitet von den Lehrern,
Dieter Könnes: das ist schon echt beachtlich.
Dieter Könnes: Und ich glaube, 4.500 ist nicht das, was am Ende rauskommt. Da wird viel,
Dieter Könnes: viel mehr dabei rauskommen, wenn ihr weiter so macht.
Speaker2: Ja, das ist auf jeden Fall unser erklärtes Ziel. Wir haben gesagt,
Speaker2: 10.000 Bäume Mönchengladbach. Wir wollen den Startschuss jetzt in diesem Jahr setzen.
Speaker2: Haben mal den Flock reingerammt für die ersten 4.500. Haben es jetzt als Zwischenetappe
Speaker2: erreicht. Und Sie haben das Engagement der Sparkasse angesprochen.
Speaker2: Auch da heben wir uns jetzt gleich für die Verlängerung noch so ein bisschen
Speaker2: was auf. Wir möchten aber an dieser Stelle ganz klar sagen, es ist großartig,
Speaker2: auch wie Sie uns unterstützen.
Speaker2: Wissen Sie auswendig, wie viele Auszubildende Sie bei sich jetzt im Unternehmen
Speaker2: haben, speziell in Mönchengladbach ungefähr?
Dieter Könnes: Nicht ungefähr, ziemlich genau, 63.
Speaker2: 63. Wie wichtig sind Sie für die Zukunft der Sparkassen?
Dieter Könnes: Wie sind die Zukunft der Sparkasse? So muss man das ganz einfach sagen.
Dieter Könnes: Denn die jungen Menschen sorgen ja dafür, dass es auch weitergeht,
Dieter Könnes: dass die Wirtschaft weiter funktioniert, dass das Sozialleben weiter funktioniert.
Dieter Könnes: Das funktioniert alles nur mit den jungen Menschen.
Dieter Könnes: Irgendwann gehen wir in Rente, nicht mehr ganz so weit weg vielleicht.
Dieter Könnes: Und dann haben wir nicht mehr so die Möglichkeiten zu gestalten.
Dieter Könnes: Aber gerade junge Menschen, gerade ihr, die hier sitzt, ihr habt die Möglichkeit zu gestalten.
Dieter Könnes: Und mit Robin Gut macht ihr einen tollen Anfang.
Speaker2: Ja, jetzt ist es so, Sie sagen, Sie haben 63 Auszubildende und also wir kennen
Speaker2: es vielleicht noch so aus unserer Zeit, so der Generation, da musste man,
Speaker2: wenn man sich beworben hatte, da war man froh, wenn man Mama,
Speaker2: Papa zu Hause erzählen konnte, die haben mich genommen.
Speaker2: Wie ist es so, erzählen Sie mal so ein bisschen aus dem Nähkästchen,
Speaker2: rennt man Ihnen immer noch die Bude ein oder muss man auch sich so ein bisschen
Speaker2: mehr um die Auszubildenden bemühen?
Dieter Könnes: Also wir müssen uns deutlich mehr um die Auszubildenden bemühen,
Dieter Könnes: als das früher der Fall war. Ich kann ein Beispiel nennen, als ich mich damals
Dieter Könnes: beworben habe, war ich einer von 500.
Speaker2: Einer von 500?
Dieter Könnes: Ja, und ganz so viele sind es heute nicht mehr. Aber man muss dazu sagen,
Dieter Könnes: das funktioniert ganz gut, weil über soziale Medien wird viel Propaganda gemacht,
Dieter Könnes: das kommt an. Und das Empfehlungsmanagement.
Dieter Könnes: Also, unsere aktuellen Auszubildenden reden mit ihren Freundinnen und Freunden,
Dieter Könnes: reden mit alten Schulkameraden. Und darüber bekommen wir sehr,
Dieter Könnes: sehr viele neue Anfragen für eine Ausbildungsstelle bei uns.
Dieter Könnes: Also man muss über Themen reden, mit Gleichaltrigen, mit Gleichgesinnten darüber
Dieter Könnes: reden, dann erzielt man eine Wirkung.
Speaker2: Ja, entweder man geht mit der Zeit oder man geht mit der Zeit.
Speaker2: Das ist ja dann oft in dem Zusammenhang so der Spruch.
Speaker2: Die Stadtsparkasse, speziell jetzt Mönchengladbach, ist bekannt für das soziale Engagement.
Speaker2: In dem Fall, wo jetzt die Robin-Guth-Stiftung mit dem Projekt NRW pflanzt,
Speaker2: unterstützt wird, aber eben auch in ganz anderen Bereichen.
Speaker2: Welche Bedeutung hat Nachhaltigkeit in dem Zusammenhang für Sie,
Speaker2: also die soziale Nachhaltigkeit?
Dieter Könnes: Wie viel Zeit habe ich?
Speaker2: Ja, ich könnte jetzt sagen, wir können es aussehen oder wir treffen uns nochmal
Speaker2: zu einem Nachhaltigkeitspodcast bei Ihnen. Das können wir gerne machen.
Dieter Könnes: Also Nachhaltigkeit liegt schon so ein bisschen bei uns in der DNA.
Dieter Könnes: Das ist ein Teil unseres Geschäftsmodells und letztendlich ist das formal auch
Dieter Könnes: im Sparkassengesetz NRW auch verankert, dass wir nachhaltig agieren müssen.
Dieter Könnes: Das fängt an bei der Beratung der Kunden im Anlagebereich, bei der Baufinanzierung,
Dieter Könnes: Immobilienfinanzierung schlechthin. dass wir da über soziale,
Dieter Könnes: energetische Sanierung sprechen und, und, und. Also unglaublich viel.
Dieter Könnes: Aber wichtiger ist auch, dass wir selber etwas tun als Unternehmen,
Dieter Könnes: weil wir haben einen Plan, wie wir bis 2035 CO2-neutral werden.
Dieter Könnes: Und den werden wir umsetzen. Damit sind wir deutlich schneller als das,
Dieter Könnes: was die Bundesregierung mit 2045 vorgibt.
Dieter Könnes: Das ist das eine. Darüber hinaus haben wir Stiftungen und andere Mittel,
Dieter Könnes: den PS-Zweckertrag zum Beispiel, aus denen wir jährlich fast 800.000 Euro in der Region
Dieter Könnes: Für soziale Zwecke ausgeben, unterstützen.
Dieter Könnes: Das sind Themen, die der Stadtgesellschaft zugutekommen. Das sind Themen,
Dieter Könnes: die der Bildung zugutekommen und auch sehr viele Nachhaltigkeitsthemen im Sinne von Klima.
Dieter Könnes: Also da tun wir sehr viel. Unendlich viele einzelne Aktionen.
Dieter Könnes: Ich kann sie jetzt nicht alle nennen, aber vielleicht, weil hier Lehrerinnen an Bord sind.
Dieter Könnes: Es gibt den Flip-Bus, Flip-to-go. Das ist ein Bus, wo man Unterricht drin machen
Dieter Könnes: kann, eineinhalb Stunden, den kann man bestellen.
Dieter Könnes: Den stellen wir zur Verfügung. Da geht es um finanzielle Bildung,
Dieter Könnes: was auch ein wesentlich wichtiges Thema ist, wenn man später im Leben gut zurechtkommen
Dieter Könnes: möchte. Das ist ein Thema.
Dieter Könnes: Sie haben eben Blumen erwähnt. Wir waren einer der wesentlichen Träger dieser
Dieter Könnes: Veranstaltung, damit auch dieser Nachhaltigkeitskongress in dieser Stadt sich etablieren kann.
Dieter Könnes: Auch da haben wir deutlich mit unterstützt.
Speaker2: Sehen Sie mit dem, was Sie jetzt nicht nur hier und heute erlebt haben,
Speaker2: sondern was Sie auch in Ihrem eigenen Unternehmen erlebt haben,
Speaker2: was das Thema Nachhaltigkeit angeht, durchaus optimistisch in die Zukunft,
Speaker2: wenn man es mit vereinten Kräften versucht?
Dieter Könnes: Ich habe es ja eben schon mal angedeutet. Also wenn man über Themen spricht,
Dieter Könnes: mit Menschen spricht, dann kann man auch andere Menschen begeistern.
Dieter Könnes: Und dann werden es immer mehr.
Dieter Könnes: Man muss es einfach nur tun. Und das ist eigentlich die Botschaft,
Dieter Könnes: die ich glaube auch heute von dieser Veranstaltung ausgeht. Wir müssen es tun.
Dieter Könnes: Wir müssen es anpacken. Und ihr habt die Chance dazu.
Dieter Könnes: Ich persönlich bin sehr optimistisch, was unsere Zukunft angeht.
Dieter Könnes: Das liegt vielleicht auch daran, weil ich zwei Jungs habe.
Dieter Könnes: Und die sind im 20 und 21 im Moment. Und die haben mir in manchen Dingen auch
Dieter Könnes: schon mal die Augen geöffnet, Weil die viele Dinge ganz anders gesehen haben,
Dieter Könnes: als ich. Teilweise auch durch die Schule beeinflusst.
Dieter Könnes: Und die jungen Menschen denken anders und sind anders. Aber mit denen kann man reden.
Dieter Könnes: Und da entsteht etwas. Und das ist sehr gut. Und wenn das bei mir zu Hause geklappt
Dieter Könnes: hat, und das hat bei all denen, die hier sitzen, auch geklappt,
Dieter Könnes: sonst wären sie nicht hier, dann wird das auch bei vielen, vielen anderen auch funktionieren.
Speaker2: Ich glaube, da haben Sie eine interessante Wirkung gerade angesprochen,
Speaker2: Herr Bergmann. Könnte man auch jetzt eine Stunde darüber reden,
Speaker2: dass die eigenen Kinder, meine Burschen sind 16 und 18, Wenn die nach Hause
Speaker2: kommen und sagen, Mensch, nur weil du das immer so schon gemacht hast,
Speaker2: heißt das ja nicht, dass es so bleiben muss und lösen bei uns was aus,
Speaker2: durch großartige Stiftungen, die so ein Engagement zeigen, aber eben auch durch
Speaker2: Kids, die nachrücken und sagen, Mensch, hinterfragt doch mal auch euer Verhalten.
Speaker2: Ist es genau das, was wir brauchen? Engagierte junge Menschen,
Speaker2: die uns mal bewusst machen, Leute ab und zu vielleicht auch nochmal umdenken,
Speaker2: nachdenken und uns vor allem auch mit einbeziehen?
Dieter Könnes: Das ist das A und O. Es geht nur mit Engagement.
Dieter Könnes: Und wir reden gerade über jüngere Leute. Was können die Älteren dazu beitragen?
Dieter Könnes: Wir können die Rahmenbedingungen schaffen, dass dieses Engagement möglich ist.
Dieter Könnes: Und das ist unsere vornehmlichste Aufgabe, die wir, glaube ich,
Dieter Könnes: als etwas Ältere machen müssen.
Speaker2: 90. Minute und da ist es an der Zeit, mal ein großartiges Ergebnis zu verkünden.
Speaker2: Die Zahlen haben wir schon genannt, aber wir können sie nochmal schwarz auf weiß zeigen.
Speaker2: Denn wir bedanken uns bei der Sparkasse Mönchengladbach für 1.500 Bäume im Rahmen
Speaker2: der 4.500 Bäume insgesamt.
Speaker2: Nochmal zur Erklärung. Die haben wir jetzt schon mal im Sack,
Speaker2: dank einer großartigen Unterstützung.
Speaker2: Die haben wir hiermit eingepreist, dank einer großartigen Unterstützung.
Speaker2: Und insgesamt zeigt dieses Projekt von dem einzelnen Baum, der gespendet worden
Speaker2: ist, bis hin zur Großspende, dass so ein Projekt lebt, wenn man es gemeinschaftlich vorantreiben will.
Speaker2: Genau das tun wir sozusagen mit vereinten Kräften, ganz in eurem Sinne.
Speaker2: Und wir glauben, dass wir damit ein wirksames Zeichen, ein enkelfähiges Zeichen setzen können.
Speaker2: Und ja, das ist für uns die Motivation, genauso weiterzumachen.
Speaker2: Und insofern nochmal einen großen Applaus an alle Spender.
Speaker2: So, vielen Dank, Antonis Bergmann und Dirk Kniebaum. Robin Good.