NRW pflanzt in MG – Schülerin schreibt Spendenbrief an Borussia Mönchengladbach

Shownotes

Im ROBIN GUT Podcast trifft Dieter Könnes Markus Aretz, Geschäftsführer von Borussia Mönchengladbach – und eine ganz besondere zweite Gästin: Alexandra ("Alexi") aus der Klasse 5.3 der Gesamtschule Hardt, die mit einem selbstgeschriebenen Brief den Stein ins Rollen gebracht hat. Markus Aretz spricht darüber, wie die Bundesliga als erste Profiliga weltweit Nachhaltigkeitskriterien zur Lizenzbedingung gemacht hat – von CO2-Fußabdruck über Photovoltaik auf dem Stadiondach bis zur Regenwassernutzung. Auch die Umbenennung in ista-Borussia-Park zum 1. Juli war eine bewusste Entscheidung für einen Partner, der zur eigenen Nachhaltigkeitsstrategie passt – nicht nur fürs Geld. Der eigentliche Auslöser der Folge: Alexis Klasse hat im Rahmen von „NRW pflanzt" Unternehmen in Mönchengladbach angeschrieben und um Unterstützung gebeten. Die Antwort von Borussia: 125 Bäume – passend zum 125-jährigen Vereinsjubiläum. Wer mitmachen möchte, findet alles auf www.nrw-pflanzt.de.

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Dieter Könnes: Das ist auch mal eine schöne Antwort, finde ich. Die Kids müssen ja auch nicht alles wissen.

Gast: Ich glaube, diese Verantwortung haben wir alle und wir als Fußballverein,

Gast: der davon profitiert, dass uns Millionen von Menschen in ganz Deutschland mit Begeisterung folgen.

Speaker2: Ich wollte noch meine Klasse, die gerade vorm Fernseher sitzt und zuschaut, grüßen.

Gast: Wer ist es?

Dieter Könnes: Robin Guth mit Dieter Könners.

Dieter Könnes: Markus, wir kommen nicht umhin, in diesen Tagen auch über Fußball zu reden.

Dieter Könnes: Die Brüste hat jetzt Pause. Das ist oftmals so, wenn diese großen Turniere sind.

Dieter Könnes: Wie verfolgst du gerade die Fußball-Wettmeisterschaft?

Gast: Ja, sehr intensiv. Das machen wir, glaube ich, alle, die wir im Fußball arbeiten.

Gast: Das interessiert uns natürlich, was da drüben in den USA, Kanada, Mexiko so los ist.

Gast: Leider ist die deutsche Mannschaft früh ausgeschieden. Das mindert den Spaß

Gast: so ein bisschen, aber es gibt nach wie vor tolle Spiele, gerade gestern Brasilien-Norwegen,

Gast: toll heute Nacht ein tolles Spiel, England-Mexiko.

Gast: Manchmal sind die Uhrzeiten nicht so super für uns hier in Mitteleuropa,

Gast: aber das macht schon Spaß, da mal hinzugucken.

Dieter Könnes: Die WM der Superstars und der deutsche Superstar wird demnächst ein neuer Bundestrainer.

Dieter Könnes: Mit wie viel Prozent Wahrscheinlichkeit glaubst du, dass es Jürgen Klopp wird?

Gast: Hundert.

Dieter Könnes: Okay, widerspricht da einer. Ich glaube, so viel zum Thema Fußball.

Dieter Könnes: Kennt ihr Jürgen Klopp? Wisst ihr, wer das ist?

Dieter Könnes: Nee. Das ist auch mal eine schöne Antwort, finde ich. Die Kids müssen ja auch

Dieter Könnes: nicht alles wissen. Da gibt es nicht viele.

Gast: Glaube ich.

Dieter Könnes: Ja, er hat schon eine relativ hohe Bekanntkeit.

Dieter Könnes: Lass uns über Wustermönchengladbach reden und eure Ambitionen im Bereich der Nachhaltigkeit.

Dieter Könnes: Du hast eingangs schon die Dachbegrünung angesprochen, zu eurer Rechten,

Dieter Könnes: zu unserer Linken. Das heißt, dem Verein ist Nachhaltigkeit grundsätzlich wichtig.

Dieter Könnes: Was sind so Kerngedanken, die euch dabei beschäftigen?

Gast: Ja, erstmal würde ich gerne vorausschicken, dass es nicht nur wir bei Borussia

Gast: so machen, sondern das macht die ganze Bundesliga.

Gast: Die hat sich gemeinsam entschieden, vor ein paar Jahren etwas für das Thema

Gast: Nachhaltigkeit zu tun und das meint nicht nur ökologische, sondern auch ökonomische

Gast: und soziale Nachhaltigkeit.

Gast: Die Liga ist die erste Profiliga weltweit im Sport, die gesagt hat,

Gast: uns ist das so wichtig, dass wir Nachhaltigkeitskriterien zur Grundlage unserer Lizenzierung machen.

Gast: Also um die Lizenz zu bekommen, jedes Jahr für die Bundesliga oder die zweite

Gast: Liga muss man einen Katalog von Nachhaltigkeitskriterien erfüllen.

Dieter Könnes: War das schwierig, da einen Konsens zu finden?

Gast: Das war sehr schwierig, einen Konsens zu finden, denn das ist für manche Vereine,

Gast: die mehr Geld haben, einfacher als für kleine Zweitligisten,

Gast: die dann investieren müssen und Geld vielleicht nicht mehr haben,

Gast: um es in den Sport zu investieren, sondern das in die Nachhaltigkeit zu investieren.

Gast: Am Ende haben sich da aber alle darauf geeinigt, das zu machen,

Gast: haben Kriterien gemeinsam festgelegt und die werden jetzt von Jahr zu Jahr erfüllt.

Dieter Könnes: Kannst du da ein, zwei Beispiele nennen, wie sich das von der Theorie in der

Dieter Könnes: Praxis zeigt, also was ihr da konkret umsetzt?

Gast: Na zum Beispiel ein Begriff, den man vielleicht schon gehört hat,

Gast: den ihr vielleicht auch schon mal gehört habt, CO2-Fußabdruck.

Gast: Also man misst, welche Energieverbräuche man hat als Klub.

Gast: Das beinhaltet alles, was so ein Fußballverein verursacht, also auch die Anreisen

Gast: der Fans zu den Spielen, alles, was man sich vorstellen kann.

Gast: Und da wurden eben Höchstgrenzen festgelegt, die werden auch von Jahr zu Jahr

Gast: etwas kleiner und alle Clubs versuchen diesen CO2-Fußabdruck eben zu verringern

Gast: und Jahr für Jahr die Kriterien da zu erfüllen.

Gast: Und dazu trägt natürlich bei, dass man so etwas macht, da haben wir eingangs

Gast: schon drüber gesprochen, dass man Energieeffizienz misst, das werden wir verstärkt

Gast: tun, jetzt auch mit unserem neuen Stadionpartner ISTA,

Gast: die Energieflüsse misst, dass man sich Gedanken macht, wie man zum Beispiel

Gast: Regenwasser sammeln und einsetzen kann, anstatt immer Leitungswasser zu nutzen,

Gast: um die Plätze zu bewässern. Wir haben Photovoltaikanlagen ausgebaut auf den

Gast: Dächern hier im Borussia-Park, um Solarstrom zu nutzen. Also es gibt viele, viele Punkte.

Dieter Könnes: Also das ist ganz, ganz praktisch. Da bewegen wir uns im Bereich der ökologischen,

Dieter Könnes: auch der ökonomischen Nachhaltigkeit.

Dieter Könnes: Jetzt haben wir eingangs auch über die soziale Nachhaltigkeit gesprochen.

Dieter Könnes: Das bedeutet für mich in meiner Welt, dass wir versuchen, eben die Kids,

Dieter Könnes: die jetzt heute wesentlich dazu beitragen, dass wir diese Veranstaltung hier

Dieter Könnes: auch so durchführen, da mitmachen. Wie setzt ihr das bei euch in dem Verein um?

Gast: Du sprichst das richtig an. Wir versuchen gerade sehr viel in der Bildungsarbeit

Gast: zu machen. Da machen wir die Erfahrung, dass wir als Borussia natürlich eine

Gast: gewisse Attraktivität haben für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene.

Gast: Wir machen sehr viele Bildungsmaßnahmen hier im Stadion. Mit Blick ins Stadion

Gast: lernt es sich für manchen etwas leichter oder man kommt dann lieber hier in

Gast: den Borussia-Park, um was zu lernen, als irgendwo anders das zu tun.

Gast: Das nutzen wir gemeinsam mit Partnern. De Kull ist ein großer Partner für uns mit dem Bildungspark.

Gast: Sehr viele Veranstaltungen im ganzen Jahr versuchen, über Bildungsarbeit

Gast: junge Menschen zu erreichen, auch erwachsene Menschen zu erreichen und auch

Gast: da unserer Rolle nachzukommen, unserer gesellschaftlichen Verantwortung nachzukommen

Gast: und etwas zu tun für Menschen, die sich nicht nur für Fußball,

Gast: sondern auch für andere Dinge interessieren.

Dieter Könnes: Wir haben eingangs über die Namensänderung vom Borussia-Park gesprochen,

Dieter Könnes: der ISTA Borussia-Park seit dem 1. Juli.

Dieter Könnes: Natürlich auch in dem Bereich klar, ihr seid ein Wirtschaftsunternehmen,

Dieter Könnes: das Geld muss fließen letzten Endes, aber trotzdem hat man ja auch die Möglichkeit,

Dieter Könnes: sich seine Partner ganz bewusst auch so auszusuchen.

Dieter Könnes: Und inwieweit war dieses Thema auch Nachhaltigkeit?

Dieter Könnes: Du hast es im Prinzip schon mal, finde ich, ganz gut angedeutet,

Dieter Könnes: aber sag es ruhig explizit nochmal, für euch wichtig, dass auch das euch vielleicht

Dieter Könnes: bei dem Punkt mitentscheidend geprägt hat.

Gast: Bei diesem Namensrecht am Stadion, da sind wir in den letzten 20 Jahren,

Gast: seitdem wir hier im Stadion sind, im Borussia-Park immer mal wieder von Mitgliedern,

Gast: von Fans gefragt worden, wann macht ihr das denn, so wie das andere Bundesligisten ja auch tun,

Gast: wann verkauft ihr denn den Stadionnamen?

Gast: Manche wollten das unbedingt, damit wir mehr Geld haben für Spieler,

Gast: manche wollten das nicht, für die war das ein rotes Tuch, den Stadionnamen Borussia-Park

Gast: mit einem Sponsor zu verknüpfen.

Gast: Wir haben immer gesagt, das ist etwas, was wir nicht ausschließen würden,

Gast: aber da muss alles zusammenpassen.

Gast: Da muss zum einen natürlich auch das Geld passen, das fließt,

Gast: aber der Partner muss auch insgesamt zu Borussia Mönchengladbach passen,

Gast: denn unser Stadion ist unser Wohnzimmer, unser Zuhause.

Gast: Das wollen wir zum einen nicht blau und rot anstrahlen auf einmal,

Gast: denn unsere Farben sind schwarz-weiß-grün.

Gast: Und zum anderen konnten wir uns auch nicht vorstellen, dass wir aus jeder Branche

Gast: einen Partner dafür nehmen und haben gesagt, das muss schon passen.

Gast: Und bei ISTA war unser Gefühl so, dass wir gesagt haben, das ist jetzt ein richtig

Gast: guter Partner, der wirklich passt.

Gast: Energieeffizienz ist etwas, worum wir uns schon länger kümmern hier im Borussia-Park.

Gast: Und da wird uns Ista hundertprozentig verbessern. Das merken wir jetzt schon

Gast: nach dem ersten Jahr der Zusammenarbeit mit dem Unternehmen.

Gast: Jetzt, was man sehen kann schon, wir haben 22 neue Ladesäulen hier rund ums

Gast: Stadion errichtet, E-Ladesäulen.

Gast: Es wird viel mehr dazukommen, es wird immer mehr sichtbar werden und da wird

Gast: Ista ein guter Partner für uns sein und dann auch ein guter Partner für das

Gast: Namensrecht am Stadion.

Dieter Könnes: Würdest du mir zustimmen und wenn ja, vielleicht nochmal konkret,

Dieter Könnes: wie, dass Nachhaltigkeit eben nicht nur ein Wort ist,

Dieter Könnes: was immer wieder ausgesprochen wird, sondern dass man es praktisch leben muss

Dieter Könnes: und ihr das jetzt hier auch vormacht als Verein?

Gast: Absolut. Und gerade ist das ja auch ein Thema, dass wir von diesem Begriff Nachhaltigkeit

Gast: auch so ein bisschen weg wollen, dass Partnerschaften nicht einfach nur unter dem

Gast: etwas allgemeinen Siegel Nachhaltigkeit laufen sollen, sondern man soll auch

Gast: bei dem Begriff, mit dem man es verbindet,

Gast: gleich raushören, rauslesen können, um was es eigentlich geht.

Gast: Also da ist ein Energieeffizienzpartner für uns.

Gast: So kann es andere Partner geben. Da soll eben auch Inhalt drinstecken und nicht

Gast: einfach ein hohles Wort Nachhaltigkeit. Wir tun irgendwas undefinierbares,

Gast: wissen aber gar nicht genau, was eigentlich dahinter steckt.

Dieter Könnes: Also man hört ja ganz klar raus, dass ihr auch in dem Bereich Verantwortung

Dieter Könnes: zeigen und übernehmen wollt, aber eben nicht nur in dem Bereich,

Dieter Könnes: sondern ihr macht das auch in Form einer eigenen Stiftung.

Dieter Könnes: Ihr unterstützt jetzt die Robin-Guth-Stiftung, es gibt aber schon länger die

Dieter Könnes: Borussia Mönchengladbach-Stiftung. Was macht ihr da?

Gast: Richtig, die Borussia Mönchengladbach Stiftung haben wir als Verein uns sozusagen

Gast: geschenkt zum 110. Geburtstag. Im Jahr 2010 ist Borussia 110 Jahre alt geworden.

Gast: Das haben wir damals gefeiert und haben gesagt, wir gründen jetzt eine eigene Stiftung.

Gast: Weil wir immer schon sehr viel Zuschriften bekommen haben, Anfragen von Fans,

Gast: von Einrichtungen in Mönchengladbach, die Borussia gebeten haben, dort zu unterstützen.

Gast: Und dann haben wir gesagt, das bündeln wir jetzt mal alles in einer Stiftung,

Gast: haben die Stiftung damals gegründet, die ist jetzt 16 Jahre alt.

Gast: Wir haben in diesen 16 Jahren schon über zwei Millionen Euro ausgegeben,

Gast: vornehmlich für Einrichtungen, Projekte hier in der Stadt Mönchengladbach und Umgebung.

Gast: Wir versuchen auch immer, Kinder und Jugendliche so ein bisschen in den Vordergrund

Gast: zu stellen, wenn wir überlegen, wo wir Geld hinspenden.

Gast: Und natürlich, weil wir ein Fußballverein sind, achten wir auch darauf,

Gast: dass es mit Sport zu tun hat, mit Bewegungsprogrammen.

Gast: Und das ist sehr erfolgreich. Es hat sich inzwischen rumgesprochen,

Gast: dass wir sowas machen. Entsprechend bekommen wir viele Zuschriften.

Gast: Aber dort geben wir sehr gerne Geld aus, wenn wir sehen, es ist sinnvoll und

Gast: vor allen Dingen, wenn wir Gutes tun können hier in unserer eigenen Stadt.

Dieter Könnes: Würdest du sagen, das ist unser aller gesellschaftlicher Verantwortung,

Dieter Könnes: dass wir versuchen es mit der Robin-Guth-Stiftung zu machen,

Dieter Könnes: gerade junge Menschen mit einzubeziehen?

Dieter Könnes: Ihr macht das als Verein, du hast es gerade angesprochen, dass ihr ganz bewusst

Dieter Könnes: eben solche Einrichtungen sucht, wo Kinder und Jugendliche daran beteiligt sind?

Gast: Ich glaube, diese Verantwortung haben wir alle und wir

Gast: als Fußballverein, der davon profitiert, dass uns Millionen von Menschen in

Gast: ganz Deutschland mit Begeisterung folgen, weil sie Fußballfans sind,

Gast: weil sie irgendwann Fans dieses Vereins geworden sind,

Gast: dann wissen wir natürlich, dass sich daraus auch eine gewisse Verantwortung ergibt.

Gast: Wir haben im Fußball in der Bundesliga eine unglaubliche Öffentlichkeit,

Gast: man muss sich nur die Zeitungen jeden Tag anschauen, wie viele Seiten dort jeden

Gast: Tag über Bundesliga-Fußball berichtet werden, dann weiß man,

Gast: dass man über den Fußball viele Menschen erreichen kann und das müssen wir auch

Gast: einfach nutzen für gute Dinge, Projekte, die es verdient haben,

Gast: dass man sich um sie kümmert und sie unterstützt.

Dieter Könnes: Junge Menschen damit erreichen, gutes Stichwort. Jetzt war es in unserem Fall

Dieter Könnes: genau umgekehrt. Da gab es jetzt einen jungen Menschen, der der Borussia einen Brief geschrieben hat.

Dieter Könnes: Ich habe dir das gerade ja schon mal gefragt, so dieses persönliche,

Dieter Könnes: dieser handgeschriebene Brief, der ja dann, ich weiß gar nicht,

Dieter Könnes: ist er bei dir direkt am Schreibtisch gelandet?

Gast: Ich habe den dabei. Nein, der ist nicht direkt bei mir gelandet,

Gast: sondern bei den Kollegen aus dem CSR-Team.

Gast: Und die sind damit zu mir gekommen und haben gesagt, guck mal,

Gast: was wir bekommen haben. Persönlich geschriebener Brief.

Gast: Ich habe ihn dabei. Auch noch schön gestaltet mit Borussia-Logo und eine ganze

Gast: Seite persönlich geschrieben mit der Bitte um Unterstützung für das Projekt.

Dieter Könnes: Okay, willst du mal eine oder zwei Zeilen rauspicken, wo du sagst,

Dieter Könnes: das war so der Punkt, wo du gesagt hast, boah, okay, also da hat sich wirklich

Dieter Könnes: immer Gedanken um seine Zukunft gemacht. So, das ist dein Victor, du bist die?

Speaker2: Alexi aus der 5.3, aus der Capibara-Klasse. Und ich wollte noch meine Klasse,

Speaker2: die gerade vorm Fernseher sitzt und zuschaut, grüßen.

Dieter Könnes: Okay, dann würde ich sagen, dann winken wir mal rein.

Gast: Alexi, hast du gesagt, bei mir

Gast: steht Alexandra. Aber alle dürfen Alexi sagen, darf ich das auch sagen.

Gast: Darf ich deinen Brief vorlesen? Oder zumindest Teile daraus,

Gast: nämlich ein langer Brief, will ich jetzt nicht alles vorlesen.

Gast: Also, Alexi hat geschrieben, sie ist in der Klasse 5.3 der Gesamtschule Hart.

Gast: Unsere Schule nimmt an dem Projekt NRW pflanzt eine Million Bäume für das Klima

Gast: für Nordrhein-Westfalen teil.

Gast: In diesem Projekt lernen wir, warum Bäume wichtig für das Klima sind und wie

Gast: wir selbst was für unsere Umwelt tun können.

Gast: Wir schreiben Unternehmen aus unserer Stadt an, weil wir gemeinsam für unsere

Gast: Zukunft Verantwortung übernehmen möchten.

Gast: Und dann weiter unten schreibt sie, ich würde mich sehr freuen,

Gast: wenn Sie mitmachen und mit Ihrer Baumspende unsere Schule und das Projekt unterstützen.

Dieter Könnes: So, wunderbar. Das ist der Brief von Alexi.

Dieter Könnes: Der ja jetzt hier bei Brüssel-München-Lappbach angekommen ist und du hast auch

Dieter Könnes: eine Antwort bekommen, ne?

Dieter Könnes: So, und jetzt ist die Frage, möchtest du die Antwort direkt vorlesen?

Dieter Könnes: Magst du das? Okay, Klasse haben wir schon gegrüßt, dann schieß mal los, Alexi.

Speaker2: Liebe Schülerinnen und Schüler der Klasse 5.3, vielen Dank für euren Brief und

Speaker2: eure Anfrage im Rahmen der Aktion NRW Pflanz.

Speaker2: Wir freuen uns sehr über euer Engagement für den Umwelt- und Klimaschutz.

Speaker2: Es ist schön zu sehen,

Speaker2: mit wie viel Einsatz ihr euch für eine grünere und nachhaltigere Zukunft einsetzt.

Speaker2: Gerne unterstützen wir euer Projekt und spenden passend zu unserem Jubiläum

Speaker2: 125 Bäume für die Pflanzaktion.

Speaker2: Damit möchten wir einen kleinen Beitrag zu eurem großartigen Vorhaben leisten

Speaker2: und gleichzeitig das wichtige Thema Nachhaltigkeit fördern.

Speaker2: Für die bevorstehende Flanzaktion wünschen wir euch viel Erfolg,

Speaker2: gutes Gelingen und vor allem viel Freude beim Pflanzen der Bäume.

Speaker2: Mit besten Grüßen Borussia Mönchengladbach.

Dieter Könnes: Jawohl!

Dieter Könnes: 125 Jahre, da können wir uns einmal abkleppen, da gibt es 125 Bäume für.

Dieter Könnes: Wir können dich jetzt nicht von der Bühne lassen, Alexi, ohne auch bei dir die

Dieter Könnes: Frage zu stellen, Lieblingsspieler, gibt es da schon einen? Kennst du einen?

Dieter Könnes: Oh, jetzt Ohren spitzen.

Speaker2: Tim Kleindienst.

Gast: Tim Kleindienst. Wie geht es dem? Ich habe den heute Morgen noch gesehen, der trainiert fleißig.

Gast: Sonntag ist ja unser offizieller Trainingsauftakt, das erste öffentliche Training

Gast: der neuen Saison. können alle gerne kommen.

Gast: Und Tim hat schon früher angefangen, damit er richtig fit ist und der will nochmal angreifen.

Gast: Und weißt du was, ich frage den mal, ob der vielleicht mitkommen will,

Gast: wenn wir die Bäume pflanzen.

Dieter Könnes: Boah, das wäre ein Ding, oder?

Gast: Ich kann nichts versprechen, vielleicht ist da ja Training oder Spielen,

Gast: der muss arbeiten, aber wenn das terminlich passt, macht er das bestimmt gerne.

Dieter Könnes: Ja, das ist mal ein Angebot. Dankeschön.

Dieter Könnes: Somit jetzt habe ich mal schlau gerechnet mit den Bäumen von gerade und gerade

Dieter Könnes: von der Borussia sind jetzt 125 dazugekommen da sind wir jetzt bei,

Dieter Könnes: 3085 Alexi also da müssen wir schon ordentlich was nachher in der Wumme haben,

Dieter Könnes: damit wir die Bäume alle in die Erde kriegen, meinst du, schaffen wir das?

Dieter Könnes: Du bist da sehr zuversichtlich, aber wir müssen gar keine Sorgen machen,

Dieter Könnes: der Markus hat uns ja jetzt den Tim Kleindienst besorgt, oder?

Gast: Er kann ja nicht alle alleine er kann ja nicht,

Dieter Könnes: Aber da unterstützen wir nebenbei. Also wunderbar. Lieber Markus Arez,

Dieter Könnes: lieber Alexi, schön, dass das ein weiteres positives Beispiel ist,

Dieter Könnes: wie unser Projekt funktioniert und das ist euer Applaus. Dankeschön.