NRW pflanzt im Westkreis – Teil 2
Shownotes
Wie kann jeder Einzelne zum Klimaschutz beitragen? Warum beginnt Veränderung immer vor der eigenen Haustür? In dieser Folge des ROBIN GUT Podcasts spricht Moderator Dieter Könnes mit Marcel Johnen, Bürgermeister der Burggemeinde Brüggen, über das Projekt NRW pflanzt, Verantwortung für kommende Generationen und die Kraft gemeinschaftlichen Handelns. Mitten im Dreigemeindeeck von Brüggen, Schwalmtal und Niederkrüchten geht es um kommunalen Klimaschutz, die Vorbildfunktion von Politik und Eltern, die Beteiligung der Schulen sowie darum, wie aus vielen kleinen Ideen etwas Großes entstehen kann. Themen dieser Folge: * Warum Brüggen Teil von NRW pflanzt ist * Verantwortung für Kinder und kommende Generationen * Klimaschutz beginnt im Kleinen * Die Rolle von Schulen und Familien * Nachhaltigkeit in der kommunalen Verwaltung * Warum jeder Baum zählt * Gemeinsam mehr bewegen – Bürger, Vereine und Unternehme. Jetzt mitmachen! Ob Privatperson, Schule, Verein oder Unternehmen – jeder Beitrag hilft dabei, unsere Heimat grüner und lebenswerter zu gestalten. Mehr Informationen: www.robin-gut.org. Abonniere den ROBIN GUT Podcast für weitere Gespräche rund um Nachhaltigkeit, Klimaschutz, gesellschaftliches Engagement und inspirierende Menschen aus NRW.
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Dieter Könnes: Wir leben in einer Welt und wir leben auf einer Welt und die ist genauso hier
Dieter Könnes: wie auf jedem anderen Fleck, dieses Planeten. Und man kann mit den Ohren erziehen
Dieter Könnes: oder mit den Augen und mit den Augen bedeutet, man muss es vorleben.
Dieter Könnes: Und ich glaube, das ist auch ein gutes Zeichen, dass wir halt mit dieser Aktion auch vorangehen.
Dieter Könnes: Wir nehmen Leuten, zeigen, wir gehen voran, kommt mit, zusammen sind wir stark.
Dieter Könnes: Dass man nicht nur langfristig die Bäume wachsen sieht, denn wie wir alle wissen,
Dieter Könnes: dauert das ja schon etwas länger bei den Bäumen,
Dieter Könnes: sondern dass man auch kurzfristig direkt durch die Umsetzung von Projekten,
Dieter Könnes: die in jeder einzelnen Schule anstehen und durch die Unterstützung dieser Projekte
Dieter Könnes: auch schon kurzfristig Sichtbarkeit erzeugt.
Gast: Robin Guth mit Dieter Könners.
Gast: Marcel John, Bürgermeister von Brüggen. Jetzt hilf mir Marcel noch mal,
Gast: in welche Richtung muss ich gucken, damit ich in deine Richtung gucke.
Gast: Wir sind hier im Gemeindereich.
Dieter Könnes: Brüggen liegt hinter dir. Die Schwalms, hier die Grenze zwischen Brüggen und
Dieter Könnes: Niederkrüchten und hier zwischen Schwalmthal und Niederkrüchten.
Dieter Könnes: Zwischen Schwalmthal und Brüggen ist hier noch so ein kleiner Flusslauf für die Felder.
Dieter Könnes: Das markiert die Grenze. Aber wo wir sitzen, das ist das Schöne an dem Ort.
Dieter Könnes: Da ist jede Gemeinde des Westkreises vertreten.
Gast: Ja, man sieht dein Lächeln im Gesicht. Also es ist einer der,
Gast: man darf so sagen, schöneren Termine. Du bist seit dieser Wahlperiode der neue
Gast: Bürgermeister von Brücken.
Gast: Ja, in Brücken haben dich viele Menschen vorher natürlich auch schon gekannt.
Gast: Kann man an der Stelle auch mal sagen. Also wer jemals in Brücken ist,
Gast: lohnt sich nicht nur wegen der Burg, wo ich übrigens früher mal Zivildienst
Gast: gemacht habe, sondern auch direkt daneben.
Gast: Wie heißt eure, wie nennt man das eigentlich?
Dieter Könnes: Es ist eine Pommesbude. Es ist eine Pommes.
Dieter Könnes: Aber ich möchte es kurz anmerken, es ist nicht abgesprochen und es ist nicht von mir initiiert.
Dieter Könnes: Aber wer mal Lust auf leckere Pommes hat, meine Frau wird sich freuen.
Gast: Genau, ich war einmal da und muss ganz ehrlich sagen, mir hat es sehr,
Gast: sehr gut geschmeckt. Aber kommen wir
Gast: jetzt wirklich mal zum Wesentlichen natürlich. Du machst das jetzt seit
Gast: wenigen Monaten. Bevor wir jetzt hier ins Projekt einsteigen,
Gast: wie hast du dich bisher zurechtgefunden?
Dieter Könnes: Ja, es ist eine große Aufgabe, eine schöne Aufgabe und ich freue mich jeden
Dieter Könnes: Morgen wieder ins Rathaus fahren zu dürfen.
Dieter Könnes: Ich bin ja, wie in Brüggen jeder weiß, weder parteigebunden,
Dieter Könnes: noch war ich vorher in der Verwaltung aktiv, sondern habe das aus der fernen
Dieter Könnes: Perspektive betrachtet.
Dieter Könnes: Ich musste ehrlicherweise auch feststellen, manche Sachen, wo ich mir gedacht
Dieter Könnes: hätte, das läuft verkehrt, da hat man gar nicht so den Einfluss, den man gerne hätte.
Dieter Könnes: Aber es ist eine tolle Aufgabe. Ich bin umgeben von tollen Leuten in der Verwaltung,
Dieter Könnes: und was mir ganz am Herzen liegt, ist halt Transparenz.
Dieter Könnes: Und das ist, glaube ich, gerade in der heutigen Zeit, wichtiger denn je,
Dieter Könnes: dass die Leute sehen, was passiert da.
Gast: Ich bin ganz froh, dass du das gerade so beschrieben hast, wie du es beschrieben
Gast: hast. Weil so wie du und auch mit der Motivation, mit der du angetreten bist,
Gast: an die Sache rangegangen bist, das ist das Gleiche, wie wir versuchen,
Gast: bei der Robin Good Stiftung zu arbeiten.
Gast: Nämlich nicht groß rumzuschauen, am besten noch gleich zu kritisieren und zu
Gast: meckern, sondern die Dinge anpacken, nicht nur erkennen, sondern anpacken und
Gast: im Rahmen seiner Möglichkeiten was Gutes tun.
Gast: Und ich gehe davon aus, dass das ein wesentlicher Treiber auch bei dir war,
Gast: zu sagen, ich habe das Gefühl, wir können hier nochmal das eine oder andere bewegen.
Gast: Also meckere ich nicht, sondern möchte auch gleich handeln und aktiv werden.
Gast: Kann man das so zusammenfassen?
Dieter Könnes: So kann man das 100 Prozent zusammenfassen. Das ist auch genau die Motivation,
Dieter Könnes: die ich hatte, als ich mich damals auf den Weg gemacht habe,
Dieter Könnes: dass man im Kleinen vor Ort, genau hier in unserer Gemeinde, was bewegen kann.
Dieter Könnes: Und wenn viele im Kleinen was bewegen, dann entsteht oft auch was Großes draus.
Dieter Könnes: Aber man muss halt erst mal anfangen.
Dieter Könnes: Und so, wie ich mich auf den Weg gemacht habe,
Dieter Könnes: zu versuchen, in unserer Gemeinde was zu bewegen, so würde ich mich freuen,
Dieter Könnes: wenn die Leute sich natürlich auch im Brücken auf den Weg machen,
Dieter Könnes: mit jedem einzelnen Baum was Großes zu bewegen.
Gast: Ja, und jetzt hat sich schon wieder gezeigt, wie sehr das matcht und zusammenpasst,
Gast: weil es ist exakt auch unsere Beschreibung.
Gast: Man wird ja mal gefragt, ja, was macht dieser einzelne Baum?
Gast: Und dann sage ich immer gerne dabei, Leute, es ist nicht der Baum an sich und
Gast: ein Baum macht auch noch nicht den Wald aus und zehn noch nicht.
Gast: Aber wenn da 100 sind oder wenn wir es jetzt hier im Westkreis mit unserem Projekt
Gast: schaffen, vielleicht auf 1000, vielleicht auf 2000 Bäume zu kommen und wir sind
Gast: mal 10, 15 Jahre weiter, in dem Zusammenhang fällt von uns ja auch gerne der Begriff Enkelfisch.
Gast: Ich glaube, dann können wir beide schon von einem Wald sprechen.
Dieter Könnes: Auf jeden Fall. Und ich glaube, der Wald, der kann gar nicht groß genug sein.
Dieter Könnes: Es ist einfach unheimlich wichtig, nicht nur jeden Baum zu pflanzen,
Dieter Könnes: sondern die Leute auch zu sensibilisieren für das Thema, weil das aufgrund der
Dieter Könnes: aktuellen geopolitischen Lage natürlich auch traurigerweise ein Stück weit wieder
Dieter Könnes: aus der Öffentlichkeit rausgerückt ist.
Dieter Könnes: Und ich habe mich gefreut, als ich jetzt am Wochenende auch die ganzen Demonstrationen,
Dieter Könnes: die ganze Meinungsäußerung von vielen, vielen Menschen gesehen habe,
Dieter Könnes: dass wir uns darauf wieder ein bisschen mehr konzentrieren müssen.
Dieter Könnes: Bei allen anderen Problemen, die wir haben, bei allen anderen Problemen, die jeder hat.
Dieter Könnes: Aber wir leben in einer Welt und wir leben auf einer Welt.
Dieter Könnes: Und die ist genauso hier wie auf jedem anderen Fleck dieses Planeten.
Dieter Könnes: Und lass uns doch konzentrieren, hier bei uns anzufangen und die Leute wieder,
Dieter Könnes: unsere Bürger, unsere Brüggener Bürger und auch unsere Schüler.
Dieter Könnes: Du sprachst gerade das Wort enkelfähig an und das ist ja genau das Schöne bei
Dieter Könnes: diesem Projekt, dass wir in die Schulen gehen und genau zu unseren,
Dieter Könnes: ich will nicht sagen Enkeln, meine sind noch nicht auf der Welt,
Dieter Könnes: aber die kommen hoffentlich, aber genau, dass wir dahin gehen,
Dieter Könnes: zu denen, die es betrifft.
Dieter Könnes: Denn wir haben ja auch irgendwo als Generation eine Verantwortung für das,
Dieter Könnes: was wir in den vergangenen Jahren getan haben.
Dieter Könnes: Lass uns doch versuchen, ein Stück weit diese Verantwortung umzumünzen.
Dieter Könnes: Indem wir versuchen, unsere Zukunft wieder ein bisschen mehr grüner zu gestalten,
Dieter Könnes: ein bisschen freundlicher zu gestalten und zu versuchen, das Ruder ein bisschen
Dieter Könnes: rumzureißen im Rahmen unserer Möglichkeiten.
Gast: Welche Rolle spielt das? Ich meine, hier sitzen zwei Familienväter,
Gast: dass wir selber Kinder haben. Also ich will es mal ein bisschen vorwegnehmen,
Gast: vielleicht macht es das auch ein bisschen leichter.
Gast: Ich habe, seitdem ich jetzt Kinder habe, vor allem auch die letzten Jahre,
Gast: seitdem ich das mit der Stiftung mache, so ein bisschen mein,
Gast: wie sagt man so schön neudeutsch, mein Mindset verändert.
Gast: Also, nämlich tatsächlich im Kleinen anzufangen. Wenn ich mit dem Hund spazieren
Gast: gehe und ich sehe den Müll da liegen, direkt neben dem Eimer.
Gast: Früher habe ich mich einfach nur aufgeregt. Ich habe dann sogar ein Foto gemacht,
Gast: ich habe das gepostet und habe mich noch mehr aufgeregt.
Gast: Heute hebe ich es einfach auf und schmeiße es weg. Und dann fragen mich Leute,
Gast: Dieter, warum machst du das? Und dann sage ich, naja, es ist halt zwar nicht
Gast: mein Müll, aber es ist ja irgendwie auch mein Planet. Also in dem Fall auch
Gast: ein bisschen mein Spazierweg.
Gast: Und so denke ich erst, seitdem ich selber Kinder habe, weil ich denke,
Gast: ich habe vielleicht in der Beziehung auch nicht alles richtig gemacht.
Gast: Aber jetzt wäre vielleicht ein ganz guter Zeitpunkt, damit mal anzufangen. Siehst du das ähnlich?
Dieter Könnes: Ja, ich glaube, wir sind alles Menschen. Ich glaube, es gibt keinen Menschen
Dieter Könnes: auf der Welt, der alles richtig gemacht hat in seinem Leben.
Dieter Könnes: Aber ich sehe das im Grunde genauso wie du. Ich erkläre das immer mit den zwei
Dieter Könnes: Möglichkeiten der Erziehung.
Dieter Könnes: Man kann mit den Ohren erziehen oder mit den Augen. Und mit den Augen bedeutet,
Dieter Könnes: man muss es vorleben. Und genau das ist auch für mich als Familienvater die
Dieter Könnes: Intention, das hier so zu unterstützen.
Dieter Könnes: Nicht nur der Gemeinschaftsgedanke, der mit den drei Kommunen auch einhergeht,
Dieter Könnes: sondern auch der Gedanke, dass ich meinen Kindern zeige, mir liegt was an unserem
Dieter Könnes: Planeten, mir liegt was am Klima, wir können was machen.
Dieter Könnes: Und wenn wir als Väter, als Elterngeneration nicht versuchen,
Dieter Könnes: was zu ändern, warum sollen denn unsere Kinder das machen?
Gast: So sehen wir es auch. Jetzt hast du es eingangs schon gesagt,
Gast: in Brüggen beteiligen sich auch die Schulen an diesem Projekt.
Gast: Ich will dir eine Geschichte erzählen und ein Beispiel nennen.
Gast: Wir haben dieses Projekt an der Schule in Viersen umgesetzt und da fiel ein
Gast: Satz des Rektors, der mich sehr nachdenklich gemacht hat, nämlich dass es Kinder
Gast: gibt, die, du hast die geopolitische Lage angesprochen, die zum Teil Angst haben, zur Schule zu gehen.
Gast: Also die einfach Ängste haben, die Sorgen haben.
Gast: Und wir haben gemerkt durch unser Projekt, wir kriegen die so ein bisschen wieder auch ins Handeln.
Gast: Es entsteht ein positiver Aktionismus. Ist es vielleicht auch das,
Gast: was dieses Projekt auszeichnen kann? Also dass wir hier gemeinsam ins Handeln
Gast: kommen und zwar jung und alt.
Dieter Könnes: Ich glaube, das ist ein ganz wichtiger Punkt, weil du hast es gerade angesprochen
Dieter Könnes: mit der Schule in Viersen, das ist auch aus meiner Sicht, man hat immer den
Dieter Könnes: Eindruck, wenn ich an meine Kindheit, an mein Leben zurückdenke,
Dieter Könnes: dann hatte ich immer das Gefühl, es wird besser, auch geopolitisch.
Dieter Könnes: Und im Moment hat man, oder viele, nicht nur ich, haben das Gefühl,
Dieter Könnes: da dreht sich gerade sowas zurück und deswegen ist es ganz wichtig,
Dieter Könnes: unseren Kindern zu zeigen, man kann das auch wieder umdrehen.
Dieter Könnes: Und wir haben als Eltern eine Vorbildfunktion, ich habe als Bürgermeister eine
Dieter Könnes: Vorbildfunktion und der möchte ich und der sollten wir alle gerecht werden.
Dieter Könnes: So schwer das auch manchmal ist und man darf sich nicht entmutigen lassen.
Dieter Könnes: Und ich glaube, das ist auch ein gutes Zeichen, dass wir halt mit dieser Aktion auch vorangehen.
Dieter Könnes: Wir nehmen Leuten zeigen, wir gehen voran, kommt mit, zusammen sind wir stark.
Gast: Und bei dem Vorangehen nehmen wir wirklich alle mit. Also wir versuchen alt
Gast: und jung mitzunehmen in der Politik, in der Verwaltung, in dem Ort selber und
Gast: in den Orten rund um Brüggen, die Menschen, die dort leben.
Gast: Wir haben schon gehört, die Schulen haben zum Teil auch schon echt ganz pfiffige
Gast: Ideen. Also wir fangen ja jetzt erst an. Wir sind im Frühjahr,
Gast: gepflanzt wird im Herbst 26. Wir haben ein bisschen Luft.
Gast: Stichwort Sponsorenlauf. Ich meine, das kam glaube ich auch aus der Brüggener
Gast: Ecke. Da kommt schon was.
Dieter Könnes: Da kommt was, da gibt es ganz viele Ideen von allen Schulen,
Dieter Könnes: von der Gesamtschule, von den Grundschulen und das macht mich total glücklich.
Dieter Könnes: Ob das der Waffelverkauf ist, der Abiturienten, die dann sagen,
Dieter Könnes: wir geben ein Stück von unseren Erträgen, die wir eigentlich für unseren Abschluss
Dieter Könnes: sammeln, auch der Robin-Guth-Stiftung.
Dieter Könnes: Das ist ja das Schöne bei dem Projekt dass man völlig frei ist es geht ja darum
Dieter Könnes: die Leute zu motivieren in welcher Form auch immer mitzumachen und jeder einzelne
Dieter Könnes: Baum, der kostet nicht viel bringt was und das ist auch toll,
Dieter Könnes: dass man halt mit kleinen es gibt ja dieses berühmte Bild von diesen,
Dieter Könnes: Schmetterling, der mit seinem Flügelschlag einen Orkan auslöst und im Grunde
Dieter Könnes: so ähnlich kann man das sehen.
Dieter Könnes: Jeder einzelne Baum zählt, jeder einzelne Baum ist wichtig.
Gast: Ja und für alle die, die jetzt aus Brücken kommen oder aus Brücken uns vielleicht
Gast: zuschauen, die Baumspende bei uns liegt bei 20 Euro, dafür wird der Baum besorgt,
Gast: gepflanzt, er wird drei Jahre gepflegt.
Gast: Also die Kulturpflege ist ja oftmals mit so der größte Knackpunkt.
Gast: Also das lösen wir alles von der Robin Good Stiftung und, liebe Freunde da draußen,
Gast: 20 Prozent der Spendeneinnahmen gehen ja wieder auch zurück an die Fördervereine der Schulen.
Gast: Also wir wollen die Schüler natürlich auch so ein bisschen motivieren.
Gast: Wir wollen das Lehrer-Kollegium damit motivieren. Die Schule an sich selbst,
Gast: natürlich auch die Eltern, die die Schule unterstützen.
Gast: Also es ist ein großes Solidaritätsprinzip und ein Solidarpakt, möchte ich fast sagen.
Gast: Alle haben was davon. Am Ende gibt es, glaube ich, nur Gewinner, oder?
Dieter Könnes: Ja, so sehe ich das auch. Alle haben was davon. Ich finde auch das Schöne der
Dieter Könnes: Gedanke, dass die Schulen auch direkte Unterstützung bekommen,
Dieter Könnes: dass sie direkt sehen, was sie machen.
Dieter Könnes: Also zum Teil diese 20 Prozent, die dann an die Fördervereine gehen,
Dieter Könnes: die natürlich auch wieder schöne Sachen machen können für die Schüler.
Dieter Könnes: Ist für die Eltern, für die Großeltern eine große Motivation,
Dieter Könnes: glaube ich, auch was zurückzugeben, dass man nicht nur langfristig die Bäume
Dieter Könnes: wachsen sieht, Denn wie wir alle wissen, dauert das ja schon,
Dieter Könnes: etwas länger bei den Bäumen, sondern dass man auch kurzfristig direkt durch
Dieter Könnes: die Umsetzung von Projekten, die in jeder einzelnen Schule anstehen und durch
Dieter Könnes: die Unterstützung dieser Projekte auch schon kurzfristig Sichtbarkeit erzeugt.
Gast: Bevor wir abschließend mit deinem Aufruf nochmal starten an die Menschen aus deiner Gemeinde,
Gast: in Brüggen selber wird es ja jetzt wahrscheinlich nicht nur Robin Gut geben
Gast: als Nachhaltigkeitsaktivität, wenn du bei dem Thema mal so für dich so nachdenkst und aufzählen würdest,
Gast: um das vielleicht den Menschen nochmal zu sagen, weil es vielleicht nicht immer
Gast: direkt so sichtbar ist, was ist euch aus Verwaltungssicht bei dem Thema Nachhaltigkeit wichtig?
Dieter Könnes: Bei dem Thema Nachhaltigkeit ist bei uns halt wichtig. Wir haben in der Verwaltung
Dieter Könnes: zum Beispiel einen Klimamanager, der auch dieses Projekt hier begleitet.
Dieter Könnes: Wir werden jetzt einen Energiemanager einstellen.
Dieter Könnes: Wir haben gerade das Projekt in der Verwaltung, dass wir dabei sind,
Dieter Könnes: Windenergie zu erzeugen in unserer Gemeinde, weil Energie natürlich auch immer
Dieter Könnes: direkt zusammenhängt mit dem Klima und auch mit jedem einzelnen Baum, der da gepflanzt wird.
Dieter Könnes: Denn jeder weiß, bei dem Mix, den wir gerade haben, ist auch immer sehr viel
Dieter Könnes: CO2, was in die Luft geht. Und es geht ja auch darum, das wieder zurückzudrehen.
Dieter Könnes: Wir haben ganz viele...
Dieter Könnes: Wir haben lokale Vereinigungen, die da machen. Wir haben lokale Projekte.
Dieter Könnes: Das fängt im Kleinen bei dem Nachbarschaftsverein an und geht bis zur Ortsgruppe des BUND weiter.
Dieter Könnes: Und so haben wir ganz viele engagierte Leute zum Glück bei uns,
Dieter Könnes: die auch das Klima, die Natur, unsere lokale Umgebung vor dem Auge haben.
Gast: Halt mal fest, auch wenn das Thema im Moment vielleicht so ein bisschen aus
Gast: dem Fokus geraten sein sollte.
Gast: Lokal müssen wir uns da keine Sorgen machen, dass ihr es im Blick habt.
Gast: Wir kümmern uns auf unsere Art und Weise dazu und gemeinsam der Westkreis und
Gast: die Robinhood Stiftung sind da aktiv und deswegen geben wir jetzt auch gemeinsam Gas.
Gast: So, und jetzt kommt zum Schluss der Aufruf an die Menschen aus deiner Gemeinde.
Gast: Jetzt gucken wir uns die ganze Zeit an, aber du siehst, hier wäre jetzt deine Kamera,
Dieter Könnes: Wo du direkt reinsprechen kannst.
Gast: Um dann zu sagen, so Freunde, jetzt geht es ans Eingemachte,
Gast: ab sofort geht es los. Deine 30 Sekunden laufen quasi ab jetzt.
Gast: 30 Sekunden? Ja, du kannst auch 35.
Dieter Könnes: Ja, ich schaue mal. Also, liebe Brüggener, wir haben das Glück,
Dieter Könnes: in einer tollen Gemeinde zu leben, die schon von der Natur umgeben ist.
Dieter Könnes: Wir haben auch ganz viel Waldfläche, aber ich glaube, was in dem Gespräch deutlich
Dieter Könnes: geworden ist, jeder Baum ist wichtig und ich glaube, wir müssen alle versuchen,
Dieter Könnes: unseren Beitrag zu leisten und das Schöne mit dem Nützlichen zu verbinden.
Dieter Könnes: Und ihr dürft nicht vergessen, alles, was hier an die Robin-Guth-Stiftung geht,
Dieter Könnes: geht nicht nur zu euch, zu euren Kindern zurück, zu euren Enkeln zurück,
Dieter Könnes: sondern es geht auch in die Schulen.
Dieter Könnes: Ihr unterstützt quasi nicht nur die Natur, sondern auch eure Kinder.
Dieter Könnes: Und was gibt es Schöneres, als die Natur und die Kinder zu unterstützen?
Gast: Jetzt habe ich ein kleines Tränchen hier im Auge. Hast du das wirklich schön gesagt?
Gast: Nein, Spaß beiseite. Also ich glaube, damit ist alles gesagt.
Gast: Und wenn ihr der Meinung seid, ich habe da noch eine andere Meinung zu.
Gast: Wir freuen uns über jede Art von Feedback. Ihr könnt gerne den Podcast kommentieren.
Gast: Schön wäre, wenn ihr ihn folgt. Also schön auf Folgen klicken und gerne auch
Gast: an andere weiterleiten, weil so ein Projekt macht ja durchaus Sinn,
Gast: wenn auch andere davon erfahren.
Gast: Lieber Marcelion, vielen Dank. Ich hoffe auf ein erfolgreiches Projekt und eine tolle Umsetzung.
Gast: Robin Guth, die Stiftung gibt Vollgas gemeinsam mit dem Westkreis,
Gast: also lass es uns anfangen.
Dieter Könnes: Ich gehe davon aus, ich freue mich Bürgermeister dieser tollen Gemeinde zu sein,
Dieter Könnes: ich freue mich Teil des Westkreises zu sein und wer unsere Gemeinden,
Dieter Könnes: kennt, der weiß, dass wir Gemeinden sind von tollen engagierten Bürgern und
Dieter Könnes: von daher bin ich da sehr positiv, was das Ergebnis dieser Aktion betrifft.
Gast: Auf das war viele Bäume pflanzt. Ja, genau.