NRW pflanzt im Westkreis – Teil 3

Shownotes

Wie können Kommunen, Schulen, Unternehmen und Bürger gemeinsam den Klimaschutz vor Ort gestalten? In dieser Folge des ROBIN GUT Podcasts spricht Moderator Dieter Könnes mit Andreas Gisbertz, Bürgermeister der Gemeinde Schwalmtal, über das Projekt NRW pflanzt, kommunalen Klimaschutz und die Bedeutung lokaler Zusammenarbeit. Mitten in der Natur – am Dreigemeindepunkt von Schwalmtal, Brüggen und Niederkrüchten – sprechen die beiden über nachhaltige Entwicklung, Bürgerbeteiligung, kreative Spendenaktionen und warum jeder gepflanzte Baum ein wichtiger Schritt für kommende Generationen ist. Themen dieser Folge: * Warum Schwalmtal Teil von NRW pflanzt ist * Die Zusammenarbeit der Westkreis-Kommunen * Klimaschutz in der kommunalen Praxis * Warum Schulen eine Schlüsselrolle spielen * Das Win-Win-Prinzip für Fördervereine * Bürgerengagement für eine enkelfähige Zukunft * Ideen, wie jeder das Projekt unterstützen kann. Jetzt mitmachen! Jeder Baum zählt. Ob als Privatperson, Verein, Schule oder Unternehmen – gemeinsam schaffen wir eine lebenswerte Zukunft. Mehr Informationen: www.robin-gut.org. Folge dem ROBIN GUT Podcast für weitere Gespräche rund um Nachhaltigkeit, Umwelt, Klimaschutz und gesellschaftliches Engagement.

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Dieter Könnes: Ich finde die Idee wirklich super. Das war ja auch einer der Gründe,

Dieter Könnes: warum das Gesamtpaket, sag ich mal, für uns so stimmig war.

Dieter Könnes: Also das ist eine ganz tolle Win-Win-Situation. Dieses Thema hat für uns ein Riesengewicht.

Dieter Könnes: Wir haben das Personal da aufgestellt und wir machen auch schon sehr vieles in diesem Bereich.

Dieter Könnes: Und ich muss an der Stelle sagen, wir sind in diesem Jahr Klimakommune deutschlandweit

Dieter Könnes: zweiter Platz geworden. Klimakommune des Jahres. Das ist der wichtige Weg,

Dieter Könnes: einfach weil jeder merkt den Klimawandel, sag ich mal einmal.

Dieter Könnes: Jeder merkt die Notwendigkeit, die da ist.

Dieter Könnes: Jeder sieht die Energiewende, weg von fossilen Brennstoffen hin zu erneuerbaren Energien.

Dieter Könnes: Das ist ein Kraftakt, den kann man sich ja gar nicht vorstellen.

Gast: Robin Gut mit Dieter Könners.

Gast: Also ich muss sagen, ich hatte selten so einen schönen Platz für einen Podcast, Andreas.

Gast: Dafür möchte ich mich erstmal bedanken. Wir sitzen hier mitten in der Natur,

Gast: sozusagen in deinem Revier. Wobei, da müssen wir ein bisschen aufpassen,

Gast: dass wir uns mit den anderen beiden Bürgermeistern jetzt nicht streiten.

Dieter Könnes: Ja, auf jeden Fall.

Gast: Wo sind wir hier?

Dieter Könnes: Ja, wir sind hier noch ganz auf der Kante von Schwalmtal, quasi im sogenannten

Dieter Könnes: Dreiländereck, Dreigemeindeneck.

Dieter Könnes: Wir sind hier an der schwalm an einer renaturierungsmaßnahme wunderschön gemacht

Dieter Könnes: worden vom schwalmverband vor einiger zeit ja wir sind hier quasi auf der ecke,

Dieter Könnes: niederküchten brüggen schwalmthal,

Dieter Könnes: und diesen platz haben uns extra ausgesucht um hier einen symbolischen baum

Dieter Könnes: für diese tolle aktion zu pflanzen.

Gast: Ein gemeinde bermuda dreieck können auch was zu sagen

Dieter Könnes: Ja Marke, ein Bermuda-Dreieck.

Gast: Ja, ja, klingt dem wohl so.

Dieter Könnes: Hier sind noch nicht so viele abgetaucht, aber du hast schon recht.

Dieter Könnes: Also es ist im Grunde wirklich ein euragischer Punkt hier. Es ist wirklich die

Dieter Könnes: drei Gemeindegrenzen. Da gibt es vorne so ein schönes Schild,

Dieter Könnes: wo genau dieser Punkt dargestellt ist, wo die Grenze ist.

Dieter Könnes: Ja, so etwas hat nicht jede Gemeinde. So einen schönen Punkt,

Dieter Könnes: wo sich drei Gemeinden kreuzen.

Gast: Wir sind im Westen von NRW. Das Projekt heißt NRW Pflanzt.

Gast: Ich weiß, als ich vor mittlerweile, muss ich ja schon sagen,

Gast: vielen Monaten zu dir gekommen, bin, hattest du auch gleich so eine Idee,

Gast: Mensch, irgendwie Projekt ist toll, Gedanken habe ich sofort verstanden,

Gast: sollen wir uns da nicht zusammentun?

Gast: Und so ist das dann quasi ins Rollen gekommen. Was hat dich daran motiviert,

Gast: das quasi nicht alleine zu machen?

Dieter Könnes: Ja, wie du sagst, vor Monaten sind wir zusammengekommen, damals noch über den

Dieter Könnes: Christellmanns in Kempen. Das war auch so ein bisschen der erste Aufschlag,

Dieter Könnes: da haben wir uns dann auch erstmalig getroffen.

Dieter Könnes: War sofort begeistert von diesem tollen Projekt, einfach aufgrund der Wirkung,

Dieter Könnes: die so ein Projekt mitbringen kann, gerade in ökologischer Sicht, in nachhaltiger Sicht.

Dieter Könnes: Was hat mich dazu bewogen, das nicht alleine zu machen? Einfach,

Dieter Könnes: wir sind ein super starker Westkreis mit Niederkrüchtenbrücken-Schwalmthal.

Dieter Könnes: Wir in Summe repräsentieren ca. 50.000 Bürgerinnen und Bürger,

Dieter Könnes: was natürlich schon echt eine Power ist.

Dieter Könnes: Ja, und wir machen ohnehin schon sehr viel zusammen. Wir haben ein super gutes Miteinander.

Dieter Könnes: Marcelionenbrüggen, Thomas Ricker, Niederkrüchten und ich.

Dieter Könnes: Ja, da lag es im Grunde auf der Hand, weil ich mir schon denken konnte,

Dieter Könnes: auch die beiden Kollegen haben bestimmt Spaß an so einem tollen Projekt und,

Dieter Könnes: das hat sich ja gezeigt, dass wir heute zu dritt hier sind und das war, glaube ich, ganz gut.

Gast: Man könnte jetzt sagen, spannende Zeiten, man könnte auch sagen,

Gast: herausfordernde Zeiten, wenn es um das Thema Nachhaltigkeit geht.

Gast: Hat es aus deiner Sicht gerade so ein bisschen an, nicht an Bedeutung,

Gast: aber so ein bisschen an Kraft verloren, an Schwung?

Dieter Könnes: Ja, ich hoffe nicht. Aber man sieht ja heute, eigentlich hat es nicht an Kraft

Dieter Könnes: verloren, glücklicherweise. Wir hatten heute wieder zehn Schulen hier,

Dieter Könnes: die sagen, wir machen hier mit. Noch nicht mal alle Schulen im Westkreis,

Dieter Könnes: die auch mitmachen werden.

Dieter Könnes: Manches wird mit Sicherheit überlagert, von der weltpolitischen Lage,

Dieter Könnes: von der bundespolitischen Lage, das ist schon richtig,

Dieter Könnes: aber ich sehe das immer so, ja man muss natürlich auch diese Strömungen auch,

Dieter Könnes: ernst nehmen, mitgehen, aber unsere Aufgabe vor Ort ist und bleibt die,

Dieter Könnes: dass wir hier für uns, für unsere drei Gemeinden Dinge schaffen,

Dieter Könnes: Dinge entwickeln, die für uns nachhaltig sind und das können wir bewirken,

Dieter Könnes: und wir versuchen das eben nicht überlagern zu lassen von großpolitischen Dingen.

Dieter Könnes: Insofern glaube ich auch haben wir heute gesehen auch doch die auch die bevölkerung

Dieter Könnes: vor ort die freut sich auch wenn solche projekte kommen um eben auch mal solche

Dieter Könnes: dinge auszublenden die weit weg

Dieter Könnes: sind aber man merkt irgendwie ist das eine blöde stimmung halt dann auch.

Gast: Schön wenn gerade die gänse hier oben uns fliegen ja ein bisschen krakehlen

Gast: also wir sitzen witten in der natur das ist herrlich

Gast: ein starker eine starke kernqualität von dem projekt ist dieser lokale bezug

Gast: also wirklich auch ganz lokal westkreis ihr schließt euch zusammen top haben

Gast: wir sofort gesagt, als Idee finden wir das großartig.

Gast: Und trotzdem kriegen wir mit, dass die Leute eben ganz speziell nachfragen,

Gast: ja werden die Bäume denn hier auch bei uns gepflanzt?

Gast: Was glaubst du, was bedeutet das den Menschen jetzt? Bleiben wir mal bei dir

Gast: in deiner Gemeinde in Schwalmtal, dass man gerade hier vor Ort ein sichtbares Zeichen setzt.

Dieter Könnes: Ja, das ist für die Leute ganz wichtig. Also es gibt in Schwalmtal,

Dieter Könnes: jetzt bleiben wir mal in Schwalmtal, auch in Schwalmtal auch noch immer so ein

Dieter Könnes: bisschen dieses Kirchtom-Denken, sage ich mal einfach.

Dieter Könnes: Da gibt es die Gemeinde, oder die ursprüngliche Gemeinde Amon,

Dieter Könnes: die ursprüngliche Gemeinde Wagnil, mittlerweile seit über 50 Jahren Gemeinde Schwalmtal.

Dieter Könnes: Wunderbar, sehr schön zusammengewachsen, aber in gewissen Punkten gibt es dann

Dieter Könnes: immer noch den Amoner und den Wagniler. Das ist einfach so.

Gast: Bisschen wie Schalke Dortmund oder Köln-Glappbach.

Dieter Könnes: Ist alles Ruhrpott, aber trotzdem

Dieter Könnes: ist das alles manchmal ein bisschen schwierig. Das gehört auch dazu.

Dieter Könnes: Wir haben ja auch noch, ich sage Kirchturmdenken, wir haben ja nun mal auch

Dieter Könnes: noch einige Kirchtürme in Schwalmtal, in Amon zwei, in Waldniel, auch zwei, drei sogar.

Dieter Könnes: Insofern muss das immer noch weiter zusammenwachsen, was aber ganz wichtig ist,

Dieter Könnes: was auch gar nicht, aus meiner Sicht, gar nicht verkehrt ist.

Dieter Könnes: Und so ist es im Westkreis natürlich auch.

Dieter Könnes: Wir machen sehr viel zusammen, aber am langen Ende, sagt ja der Brüggener,

Dieter Könnes: der Niederküchner, der Schwalmthaler Bürger, finde ich alles toll,

Dieter Könnes: aber ich möchte ja eigentlich sehen, was wird davon in Schwalmtal umgesetzt.

Dieter Könnes: Und darum geht es ja. Und deswegen haben wir uns in Schwalmtal natürlich auch

Dieter Könnes: dafür stark gemacht, haben alle Schulen angesprochen und alle Schulen machen

Dieter Könnes: mit, um wirklich Spendengelder zu generieren.

Dieter Könnes: Und dann wollen wir natürlich auch in Schwalmtal am langen Ende auch sichtbare

Dieter Könnes: Zeichen setzen. Das ist völlig klar.

Gast: Es ist ein Fundraising-Projekt, wenn ich das so jetzt sozusagen unseren Zuschauern

Gast: in die Kamera direkt sage und in dem Fall den Schwalmtalern,

Gast: weil der Andreas Gisbert immer als Bürgermeister von Schwalmtal hier sitzt.

Gast: Da lebt es davon, dass die Menschen sich erkenntlich zeigen,

Gast: dafür, dass sich andere für die Natur, für das Thema Nachhaltigkeit umsetzen,

Gast: eben sozial und ökologisch. Ökologisch ist klar, wir pflanzen Bäume.

Gast: Beim Sozialen ist es so, dass wir so ein Payback-System entwickelt haben,

Gast: so nenne ich das mal, dass die Schulen mit einem Beitrag für ihre Fördervereine

Gast: für das Engagement auch entlohnt werden.

Gast: Das ist ja jetzt nicht unbedingt typisch für so ein Pflanzprojekt.

Gast: Wie findest du diesen Gedanken, dass man die Schulen auf diese Art und Weise auch nochmal

Gast: Jetzt suche ich nach dem richtigen Wort. Entlohnen ist vielleicht ein bisschen

Gast: falsch, aber dass man sie zumindest noch mal unterstützt.

Dieter Könnes: Genau, oder motiviert. Motiviert. Ja, genau. Also ich finde die Idee wirklich

Dieter Könnes: super. Das war ja auch einer der Gründe, warum das Gesamtpaket,

Dieter Könnes: sage ich mal, für uns so stimmig war.

Dieter Könnes: Ja, natürlich auch Schülerinnen und Schüler, die natürlich ein hohes Bewusstsein

Dieter Könnes: haben für Umweltschutz, für Nachhaltigkeit, wollen dennoch motiviert werden.

Dieter Könnes: Ja, und das Ganze funktioniert natürlich auch logischerweise über finanzielle

Dieter Könnes: Anreize für die Gemeinschaftskasse, sage ich mal einfach, um,

Dieter Könnes: ich weiß nicht, eine Klassenfahrt zu machen, um ein Spielgerät anzuschaffen,

Dieter Könnes: um einen Raum herzurichten für die Schule.

Dieter Könnes: Insofern kann man da wirklich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Dieter Könnes: Also man spendet wirklich für eine gute Initiative, die wirklich nachhaltig ist.

Dieter Könnes: Auf der anderen Seite hole ich mir auch ein bisschen Geld in die Schule rein,

Dieter Könnes: mit dem ich dann wieder ein bisschen wirtschaften kann und schöne Projekte vor

Dieter Könnes: Ort realisieren kann. Also das ist eine ganz tolle Win-Win-Situation.

Gast: Was ist dir als Bürgermeister von Schwalmtal beim Thema Nachhaltigkeit auch

Gast: in dem, was du umsetzen möchtest?

Gast: Innerhalb der Verwaltung, wo du die Politik mit ins Boot holen willst. Was ist dir wichtig?

Dieter Könnes: Der gesamtheitliche Gedanke. Also wir haben uns vor einigen Jahren auf den Weg

Dieter Könnes: gemacht, haben einen Klimamanager eingestellt, weil einfach dieses Thema so vielfältig ist.

Dieter Könnes: Hat sich das schon bezahlt gemacht? Ja, absolut. Also das ist ein ganz ausgewiesener Fachmann.

Dieter Könnes: Bezahlt ist so eine Frage. Hat sich das monetär bezahlt gemacht?

Dieter Könnes: Da geht es, glaube ich, gar nicht so.

Gast: Darum ging es mir auch gerade nicht.

Dieter Könnes: Also wirklich Projekte nach vorne zu bringen. Unser Klimamanager geht in die

Dieter Könnes: Schulen, geht in die Kindergarten.

Dieter Könnes: Wir haben ein Klimaparlament. Er versorgt die Schulen, nur ein Beispiel.

Dieter Könnes: Und die Kindergarten mit Büchern, mit Sachbüchern.

Dieter Könnes: Also er erklärt viel, er ist wirklich auch ein ausgewiesener Fachmann.

Dieter Könnes: Wir haben natürlich einen kompletten Fachbereich, der sich um das Thema Umwelt

Dieter Könnes: kümmert. Da geht es dann halt um kommunale Wärmeplanung, um erneuerbare Energien

Dieter Könnes: wie Windkraft, wie Flächen-PV.

Dieter Könnes: Alles Themen, die wir auf dem Schirm haben, die in Teilen auch schon umgesetzt worden sind.

Dieter Könnes: Ja, und die einfach ganz wichtig sind für eine Kommune wie Schwalmtal,

Dieter Könnes: für alle Kommunen, die sich da auf den Weg machen, auch ein Stück in Richtung

Dieter Könnes: Klimaneutralität oder CO2-Neutralität. zu kommen.

Dieter Könnes: Also dieses Thema hat für uns ein Riesengewicht. Wir haben das personell da

Dieter Könnes: aufgestellt und wir machen auch schon sehr vieles in diesem Bereich.

Dieter Könnes: Und ich muss an der Stelle sagen, wir sind in diesem Jahr Klimakommune,

Dieter Könnes: deutschlandweit zweiter Platz geworden, Klimakommune des Jahres.

Gast: Okay, wer macht das, wer bestimmt das?

Dieter Könnes: Das war eine Initiative, auch beim Bund angesiedelt, beim Bundesumweltministerium.

Dieter Könnes: Konnte man abstimmen, waren drei, vier in der Endauswahl und wir sind dann zweiter geworden.

Dieter Könnes: Da waren wir ganz stolz drauf. Und wir waren Klimakommune des Monats.

Dieter Könnes: Ich glaube, letztes Jahr im August, wenn ich nicht ganz falsch informiert bin.

Dieter Könnes: Und quasi die Gewinner der Monatspreise gingen dann quasi nochmal in die Klimakommune des Jahres.

Dieter Könnes: Und dann haben wir einen zweiten Platz geholt. Also auch da eine Bestätigung,

Dieter Könnes: dass wir da auf einem guten Weg sind.

Gast: Bevor wir abschließend nochmal über den Projekt, über den Kerngedanken sprechen.

Gast: Wenn ihr sagt, ihr seid als Gemeinde da schon in Sachen Klimaschutz so gut aufgestellt,

Gast: ja, engagiert euch da nicht nur, ihr nehmt ja nun mal letzten Endes auch Budget in die Hand.

Gast: Das Projekt heißt NRW Pflanzt. Also wir sind jetzt nicht nur auf Klimaschutz,

Gast: Kommunen gestoßen, die auch so eine eigene Klimastelle haben.

Gast: Offensichtlich ist das ja eine Entscheidung, die man ganz bewusst treffen muss,

Gast: ob einem das wichtig ist oder nicht.

Gast: Bring es nochmal auf den Punkt. Warum glaubst du, dass, ich sage es mal ganz

Gast: provokant, daran kein Weg vorbeigeht?

Dieter Könnes: Ja, du sagst, also nochmal kurz zum Klima-Manager zurück, genau wie du sagst,

Dieter Könnes: das waren ja nicht nur meine Entscheidungen, sondern die Idee kam von der Verwaltung

Dieter Könnes: und das wurde gesamtpolitisch mitgetragen, dass diese Stelle geschaffen wird.

Dieter Könnes: Also ich will sagen, dass auch unsere kommunale Politik über alle Fraktionen

Dieter Könnes: hinweg diese Notwendigkeit erkannt hat, sich da wirklich auf den Weg zu machen.

Dieter Könnes: Deine Frage zu beantworten, ja, das ist der richtige Weg, einfach weil jeder

Dieter Könnes: merkt den Klimawandel, sage ich mal einmal, jeder merkt die Notwendigkeit, die da ist.

Dieter Könnes: Jeder sieht die Energiewende, weg von fossilen Brennstoffen hin zu erneuerbaren Energien.

Dieter Könnes: Das ist ein Kraftakt, den kann man sich ja gar nicht vorstellen.

Dieter Könnes: Und das schafft man nur gemeinschaftlich, auch im Kleinen, auch eine Kommune wie Schwalmtal.

Dieter Könnes: Und wenn sich das Ganze hoch potenziert und fast, ich hoffe mal,

Dieter Könnes: im Grunde alle Kommunen in Deutschland dieses Bewusstsein haben,

Dieter Könnes: dann kann da was richtig Gutes daraus entstehen in unserer Verantwortung,

Dieter Könnes: in unserem Bereich, den wir beeinflussen können.

Dieter Könnes: Um mehr geht es ja gar nicht. Wir können nicht die Welt retten.

Dieter Könnes: So klar muss man eigentlich immer sein, aber wir können das vor Ort tun,

Dieter Könnes: wo wir der Meinung sind, das ist der richtige Weg für eine enkelfähige Zukunft. Und darum geht es ja.

Gast: Vor Ort. Und jetzt sind alle Schwalmthalerinnen und Schwalmthaler gefragt.

Gast: Also die Menschen, die hier leben, die Unternehmen, die hier leben,

Gast: die Kinder, die hier aufwachsen.

Gast: Der letzte Punkt. Und der ist, glaube ich, mit der wichtigste.

Gast: Wir versuchen das Projekt jetzt in den nächsten Wochen und Monaten gemeinsam,

Gast: wir haben es jetzt an den Start gebracht, in Bewegung zu setzen.

Gast: Was fällt dir so spontan ein, was man alles tun kann an Unterstützung?

Gast: Ich glaube, die Schulen, die haben ja schon tolle Ideen.

Dieter Könnes: Ja, also da fällt mir persönlich ganz viel ein. Wir haben ganz viele,

Dieter Könnes: wo gucke ich eigentlich rein? Da genau, ich habe ganz viele kreative Menschen

Dieter Könnes: vor Ort. Die Schulen haben tolle Ideen.

Dieter Könnes: Ich habe vorhin noch mit den Schulen gesprochen. Da geht es mal um einen Spendenlauf,

Dieter Könnes: da geht es mal um einen Kuchenbazar.

Gast: Haben wir eigentlich eine Pflanzfläche?

Dieter Könnes: Ja, wir hätten noch auch eine Pflanzfläche.

Gast: Also machen wir uns mal keine Sorgen.

Dieter Könnes: Also Pflanzfläche hätten wir auch. Dafür brauchen wir viele Bäume.

Dieter Könnes: Die Pflanzfläche will bestückt sein mit vielen, vielen Bäumen und da kommt natürlich

Dieter Könnes: die Bevölkerung ins Spiel, nicht nur die Schulen, sondern,

Dieter Könnes: Ich sage mal, eine Nachbarschaftsgemeinschaft kann einen Trödelmarkt organisieren,

Dieter Könnes: kann auch einen Spendenlauf machen, kann irgendeinen Bazar machen,

Dieter Könnes: irgendwie eine schöne Aktion.

Dieter Könnes: Also da kann man sehr vielfältig, glaube ich, unterwegs sein,

Dieter Könnes: sehr kreativ werden, um auch im Kleinen Geld zu spenden für diese tolle Aktion.

Dieter Könnes: Da geht es nicht immer um Tausende, sondern ich glaube, wenn eine kleine Nachbarschaftsgemeinschaft ist,

Dieter Könnes: Keine Ahnung, 200-300 Euro.

Gast: Jeder Baum zählt.

Dieter Könnes: Jeder Baum zählt und das wäre eine ganz tolle Sache, wenn Schweimter das in hohem Maß unterstützt.

Gast: So, jetzt hast du das Schlussstatement und du hast es schon instinktiv richtig

Gast: gemacht. Jetzt würde ich dich aber trotzdem bitten, normalerweise im Gespräch

Gast: schaut man nie in die Kameras, die überall aufgestellt sind.

Gast: Das wäre jetzt deine Kamera und du darfst dich jetzt an deine Menschen in deiner

Gast: Gemeinde wenden mit deinem Aufruf, was die Unterstützung des Projekts angeht.

Gast: Die nächsten 30 Sekunden gehören dir.

Dieter Könnes: 30 Sekunden, das ist für mich immer eine Herausforderung. Nein, mache ich sehr gerne.

Dieter Könnes: Wir haben heute hier einen tollen Startschuss gesetzt hier am Dreigemeineneck,

Dieter Könnes: mit vielen Schulen. Viele Schulkinder waren hier, Lehrer, Erzieherinnen,

Dieter Könnes: Eltern waren hier, meine Bürgermeisterkollegen.

Dieter Könnes: Ja, weil jeder diesen Spirit hier gefühlt hat, dass hier ein toller Auftakt

Dieter Könnes: entstanden ist. Und ich möchte Sie, möchte Euch motivieren, macht mit.

Dieter Könnes: Die Schulen sind dabei, machen richtig tolle Aktionen. Aber auch alle Bürgerinnen

Dieter Könnes: und Bürger in Schwalmtal sind aufgerufen.

Dieter Könnes: Werdet kreativ, macht tolle Aktionen.

Dieter Könnes: Jeder Baum zählt. Es geht hier nicht um hohe Summen, sondern es geht um die

Dieter Könnes: Initiative, um die Wichtigkeit dieses Projekts.

Dieter Könnes: Und ich glaube, dann können wir gemeinschaftlich Richtung Herbst auf unserer

Dieter Könnes: Pflanzfläche eine ganze Menge an Bäumen pflanzen. Und für unsere Enkel,

Dieter Könnes: unsere Gemeinde enkelfähig machen. Das ist mein Lieblingswort seit einigen Monaten.

Gast: Ich hätte es nicht besser sagen können, wenn euch das ganze Thema gefällt und

Gast: anspricht, ihr könnt gerne den Podcast folgen, könnt ihn liken,

Gast: ihr könnt ihn kommentieren.

Gast: Ihr könnt Vorschläge machen, weil wir leben davon, dass wir Feedback bekommen,

Gast: dass wir gemeinsam ins Gespräch kommen.

Gast: Es gibt immer Dinge, die man anders sehen kann, aber ich finde,

Gast: es geht immer los mit dem ersten Schritt in die richtige Richtung.

Gast: Ein Baum pflanzen, glaube ich, ist zutiefst etwas Gutes. Es gibt Menschen,

Gast: die das ganze Projekt unterstützen.

Gast: Darüber freuen wir uns von Robin gut sehr. Ich sage von Herzen,

Gast: lieber Andreas, danke, dass du dir die Zeit genommen hast. Ich weiß,

Gast: das ist immer schwierig.

Gast: Und ja, jetzt sagen wir, es geht los. Der Westkreis hat angefangen.

Gast: Wir legen nach und im Herbst werden Bäume gepflanzt.

Dieter Könnes: Super, ich freue mich. Danke dir.