NRW pflanzt in Viersen – Gemeinsam Verantwortung für kommende Generationen übernehmen

Shownotes

Wie können wir unsere Städte enkelfähig machen? Welche Verantwortung tragen Politik, Schulen und jeder Einzelne für den Klimaschutz? In dieser Folge des ROBIN GUT Podcasts spricht Moderator Dieter Könnes mit Christoph Hopp, Bürgermeister der Stadt Viersen, über das Projekt NRW pflanzt, die Rolle der Kommunen und warum nachhaltiges Handeln immer bei den Menschen vor Ort beginnt. Der ehemalige Schulleiter und heutige Bürgermeister spricht über die Bedeutung von Bildung, sozialer Nachhaltigkeit, generationsübergreifendem Engagement und warum gerade junge Menschen aktiv in die Gestaltung unserer Zukunft eingebunden werden müssen. Themen dieser Folge: * Warum Viersen von Beginn an bei NRW pflanzt dabei ist, * Nachhaltigkeit als kommunale Aufgabe, * Die Bedeutung von Bildung und Schulen für den Klimaschutz, * Soziale Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher Zusammenhalt, * Warum jeder Baum zählt, * Gemeinsam Verantwortung für kommende Generationen übernehmen, * Wie Bürgerinnen und Bürger aktiv mitmachen können. Jetzt mitmachen! Jeder Baum zählt. ob als Privatperson, Verein, Schule oder Unternehmen – gemeinsam schaffen wir eine lebenswerte Zukunft. Mehr Informationen: www.robin-gut.org. Folge dem ROBIN GUT Podcast für weitere Gespräche rund um Nachhaltigkeit, Umwelt, Klimaschutz und gesellschaftliches Engagement.

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Dieter Könnes: Wir müssen für unsere Kinder und Enkelkinder etwas vermutlich wiedergutmachen,

Dieter Könnes: was wir versaubeutelt haben.

Dieter Könnes: Also wenn wir ehrlich sind, haben unsere Väter und vielleicht sogar die Generationen

Dieter Könnes: über ihnen schon gewusst, dass das mit dem Klima droht und haben wenig bis gar nichts unternommen.

Dieter Könnes: Also ich freue mich erstmal über die Dynamik, die wir die letzten Jahre ja ganz intensiv erlebt haben.

Dieter Könnes: Es braucht Menschen wie euch, die ständig daran erinnern, dieses wichtige Vorhaben

Dieter Könnes: und Ziel nicht aus den Augen zu füllen.

Dieter Könnes: Natürlich ist es schön, auch an diesem Projekt wunderbar vorzeigbar,

Dieter Könnes: dass hier alt für jung arbeitet, aber eben auch alt mit Mittelalt und mit jung

Dieter Könnes: gemeinschaftlich in Aktion treten kann.

Dieter Könnes: Also Gutes tun und Bäume spenden, Bäume pflanzen, Bewusstsein schärfen kann.

Gast: Robin Gut mit Dieter Könnes.

Gast: Christoph Hopp ist bei mir, der neue Bürgermeister der Stadt Viersen,

Gast: seit wenigen Monaten im Amt.

Gast: Und auch mit dem Projekt Robin Gut und NRW Pflanzt von Anfang an in Bürgung gekommen.

Gast: Mit einer wunderschönen Staffelstabübergabe Ende Oktober, als wir gemeinsam

Gast: gepflanzt haben, lieber Christoph.

Gast: Als du das erste Mal von diesem Projekt gehört hast, was war so dein erster Gedanke?

Dieter Könnes: Der erste Gedanke ist einer, an den ich mich gut erinnern kann.

Dieter Könnes: Denn Robin Gut macht ja nicht nur Mut, sondern Robin Gut tut ja auch gut und tut Gutes.

Dieter Könnes: Und ich hatte sofort den Impuls, das ist etwas, das wir für die jungen Menschen,

Dieter Könnes: damals noch als Schulleiter und für die Menschen in dieser Stadt,

Dieter Könnes: jetzt als Bürgermeister, unterstützen und vorantreiben, gemeinsam fördern müssen.

Gast: Das Thema Nachhaltigkeit, das hat, finde ich, in meiner Wahrnehmung,

Gast: ich weiß nicht, wie es bei dir ist, so ein bisschen an Dynamik verloren. Woran liegt das?

Dieter Könnes: Ich zögere kurz, weil ich überlege, ob dem so ist. Also ich freue mich erst

Dieter Könnes: mal über die Dynamik, die wir die letzten Jahre ja ganz intensiv erlebt haben.

Dieter Könnes: Manchmal sogar den Eindruck gehabt, vielleicht etwas überbetont,

Dieter Könnes: wobei man den Gegenstand ja gar nicht genug betonen kann, aber vielleicht in

Dieter Könnes: der öffentlichen Wahrnehmung als solches wahrgenommen und als sehr intensives Thema transportiert.

Dieter Könnes: Deswegen habe ich eigentlich nicht den Eindruck, dass es an Dynamik verloren hat. Aber gleichwohl.

Dieter Könnes: Es braucht Menschen wie euch, die ständig daran erinnern, dieses wichtige Vorhaben

Dieter Könnes: und Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

Gast: Jetzt hast du eine neue Rolle, ehemals Schulleiter, jetzt Bürgermeister der

Gast: Stadt Viersen, der sich natürlich auch in gewissen Bereichen mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen muss.

Gast: Welche Themen sind diesbezüglich dir da wichtig?

Dieter Könnes: Ja, für die Stadt ist das ganz wichtig, bei Bauvorhaben Nachhaltigkeit nicht

Dieter Könnes: aus den Augen zu verlieren, zum zentralen Gegenstand zu machen.

Dieter Könnes: In der Stadtgesellschaft immer wieder daran zu denken, an diesen wichtigen Gegenstand

Dieter Könnes: zu erinnern, ihn in Erinnerung zu rufen oder beizubehalten, je nach Betrachtungsweise.

Dieter Könnes: Wir versuchen ja über viele Veranstaltungen das Bewusstsein zu schärfen für diese Notwendigkeit.

Dieter Könnes: Es gibt unzählige Veranstaltungen, Märkte, Nachhaltigkeitswochen,

Dieter Könnes: die immer wieder und hoffentlich eben nicht zu sehr den Gedenken unterstreichen.

Gast: Jetzt ist es eine schwierige Frage, wenn ich dich jetzt fragen würde,

Gast: wo, in welchen Fachbereichen, an welchen Stellen dir das Thema begegnet.

Gast: Aber vielleicht gibt es schon so das erste oder das ein oder andere Beispiel,

Gast: wo du festgestellt hast, Mensch, also das hätte ich jetzt vielleicht nicht gedacht,

Gast: dass das hier an der Stelle oder das Bauvorhaben gerade angesprochen so eine Rolle spielt.

Gast: Wie gesagt, du bist noch so in dieser Einarbeitungs- und Eingewöhnungsphase,

Gast: wenn ich das so sagen darf. Wo begegnet dir überall das Thema Nachhaltigkeit?

Dieter Könnes: An etlichen Stellen, ich hätte eine Liste mitbringen müssen,

Dieter Könnes: wenn wir die jetzt alle abbilden wollten, aber wenn du nach konkreten Beispielen

Dieter Könnes: fragst, kann ich erzählen, dass allein in der vergangenen Woche aus zwei verschiedenen

Dieter Könnes: Ecken Nachfragen in puncto Fairtrade kamen, weil die Stadt Viersen vor zehn Jahren

Dieter Könnes: eine Vereinbarung getroffen hat, Fairtrade-Produkte nicht nur in der Stadtverwaltung,

Dieter Könnes: sondern möglichst in ganz Viersen zu etablieren und so eine Rezertifizierung,

Dieter Könnes: so eine Wiedervorlage nach zehn Jahren ja auch dazu dient zu schauen,

Dieter Könnes: An welchen Stellen sind wir da erfolgreich gewesen und wo müssen wir vielleicht

Dieter Könnes: nochmal nachlegen, um eben das Bewusstsein auf die Straße zu bringen.

Gast: Jetzt verbinden viele mit dem Wort Nachhaltigkeit ja eigentlich eher das Thema

Gast: so Ökologie, denken direkt an Natur und alles, was letzten Endes im engeren

Gast: oder auch weiteren Sinne damit zu tun hat.

Gast: Jetzt geht es aber auch ganz viel um soziale Nachhaltigkeit,

Gast: also das gesellschaftliche Miteinander. Was ist dir dabei wichtig?

Dieter Könnes: Soziales Miteinander ist natürlich das, was ich mir fast am meisten auf die

Dieter Könnes: Fahne geschrieben habe.

Dieter Könnes: Als erstes geht mir das Stichwort Einsamkeit durch den Kopf,

Dieter Könnes: weil wir ja gerade mit Blick auf die immer älter werdenden Menschen,

Dieter Könnes: wir gehören ja bald auch dazu, uns immer mehr Gedanken machen können.

Gast: Schön, dass du uns da in der Renni ausführst.

Dieter Könnes: Uns immer mehr Gedanken machen müssen, was gibt es zu tun mit Blick auf die

Dieter Könnes: Herausforderungen, die damit verbunden sind.

Dieter Könnes: Und natürlich ist es schön, auch an diesem Projekt wunderbar vorzeigbar,

Dieter Könnes: dass hier Alt für Jung arbeitet, aber eben auch Alt mit Mittelalt und mit Jung

Dieter Könnes: gemeinschaftlich in Aktion treten kann.

Dieter Könnes: Also Gutes tun und Bäume spenden, Bäume pflanzen, Bewusstsein schärfen kann.

Gast: Tatsächlich wollte ich genau auf den Punkt gerade damit auch hinaus.

Gast: Also das ist eben nicht nur so ein Projekt, wo wir sagen, wir machen da jetzt

Gast: was, sondern wir versuchen das quasi generationsübergreifend zu machen.

Gast: Jetzt hast du ja eine besondere Rolle. Du bist jetzt der Bürgermeister.

Gast: Vorher warst du hier Schulleiter am Erasmus.

Gast: Wie wichtig ist das aus deiner Sicht, dass wir versuchen, mit diesem Projekt

Gast: auch gerade die jungen Menschen mitzunehmen?

Dieter Könnes: Ja, auf ganz vielen Ebenen. Wir müssen junge Menschen stärken,

Dieter Könnes: die haben eine ganz anstrengende Zeit hinter sich und auch vor sich.

Dieter Könnes: Ich muss nicht auf beispielsweise Corona-Krise und die Kriege dieser Welt verweisen, das liegt auf der Hand.

Dieter Könnes: Wir müssen für unsere Kinder und Enkelkinder etwas vermutlich wieder gut machen,

Dieter Könnes: was wir versaubertelt haben. Also wenn wir ehrlich sind, haben unsere Väter,

Dieter Könnes: und vielleicht sogar die Generationen über ihnen schon gewusst,

Dieter Könnes: dass das mit dem Klima funktioniert.

Dieter Könnes: Droht und haben wenig bis gar nichts unternommen.

Dieter Könnes: Das gleiche gilt ja für andere Sorgen und Themen wie die Rente,

Dieter Könnes: auch da wissen wir seit Jahrzehnten in welche Katastrophe wir hineinlaufen und

Dieter Könnes: wir laufen fröhlich weiter.

Dieter Könnes: So unter dem Motto, gestern standen wir noch am Abgrund, heute sind wir schon

Dieter Könnes: einen großen Schritt weiter.

Dieter Könnes: Insofern gibt es etwas wirklich in den Blick zu nehmen für die jungen Menschen.

Dieter Könnes: Und wenn du mich als Schulleiter oder ehemaligen Lehrer fragst,

Dieter Könnes: dann spielt natürlich auch so ein Gedanke da mit rein, der mich immer beschäftigt.

Dieter Könnes: Auch da hat sich ein bisschen was verändert. Ich würde niemals hier einen Vorwurf

Dieter Könnes: den jungen Leuten machen. Ich habe gerade ja erläutert, warum sie sich so oder so verhalten.

Dieter Könnes: Aber wir stellen ja schon fest, dass es auch einen Ruck in der Gesellschaft

Dieter Könnes: der Jüngeren braucht, sich wieder sozial zu engagieren.

Dieter Könnes: Bereit zu sein, etwas anzupacken und zu tun. Und auch da geben wir hier,

Dieter Könnes: glaube ich, einen sehr guten Appell mit einem wichtigen Impuls.

Gast: Jetzt hast du als Bürgermeister einen großen Vorteil, wenn es darum geht,

Gast: junge Menschen mit einzubeziehen aufgrund deiner Erfahrungen als Schulleiter.

Gast: Wenn du jetzt diesen Prozess, wir nehmen junge Menschen jetzt mit,

Gast: nicht nur beim Thema Nachhaltigkeit, sondern wenn es auch um so Bereiche geht wie Stadtentwicklung.

Gast: Was hast du hier in deiner Zeit als Schulleiter für eine Generation oder für

Gast: Generationen erlebt? Und wie sind die jungen Menschen, die Schülerinnen und

Gast: Schüler, wie sind die drauf?

Dieter Könnes: Auch da gibt es, spiegelt sich das, was ich gerade versucht habe zum Ausdruck

Dieter Könnes: zu bringen. Das ist ein schöner Vergleich, eine gute Überleitung.

Dieter Könnes: Denn auch da gibt es ja Einrichtungen wie das Jugendforum beispielsweise,

Dieter Könnes: wo noch junge Menschen existieren, die sich engagieren. Etliche weitere Beispiele.

Dieter Könnes: Aber es gibt eben auch so die große Masse, die noch angesteckt werden möchte.

Dieter Könnes: Wir sprachen gerade darüber, das ist wichtig. Und mir sind die jungen Menschen

Dieter Könnes: besonders wichtig, liegen mir wirklich im Herzen. Mir ist es natürlich auch

Dieter Könnes: wichtig über Beteiligung und Formate, die Partizipation ermöglichen,

Dieter Könnes: die jungen Menschen zu kriegen.

Dieter Könnes: Also nachzudenken über Formate, die dazu geeignet sind.

Gast: Jetzt sieht ja unser Projekt NRW Pflanzt vor, vom Konzept her,

Gast: dass wir die Schulen mit einbeziehen. Und interessant dabei ist ja,

Gast: dass die Schülerinnen und Schüler persönliche, also handgeschriebene Briefe,

Gast: jetzt in dem Fall vor allem an Unternehmen, schreiben.

Gast: Spenden kann übrigens jeder, also letzten Endes auch Privatpersonen,

Gast: das nur noch mal am Rande erwähnt.

Gast: Ich sage es jetzt mal bewusst, so wie ich jetzt auch denke und treten damit

Gast: uns, du hast ja eben ganz nett gesagt, wir sind ja jetzt auch schon ein bisschen

Gast: älter, also der älteren Generation in den Hintern. So nach dem Motto,

Gast: hey, wir setzen uns für unsere Zukunft ein. Was ist das für ein Signal?

Dieter Könnes: Das ist ein sehr gutes Signal, denn das zeigt ja, wir haben erkannt,

Dieter Könnes: es gibt Handlungsbedarf und wir haben

Dieter Könnes: auch etwas, was vielleicht frühere Generationenkonflikt hieß, überwunden.

Dieter Könnes: Wir trauen uns nämlich, die etwas älteren Menschen anzusprechen,

Dieter Könnes: in die Pflicht zu nehmen und auch Erwartungshaltungen zum Ausdruck zu bringen.

Dieter Könnes: Das ist richtig so und gut so. Das beginnt ja mit jungen Mädchen,

Dieter Könnes: die irgendwo in Skandinavien ihren Schülerstreik beginnen und hört ja bei uns

Dieter Könnes: vor der Haustür bei Weitem nicht auf.

Dieter Könnes: Das, was wir hier tun, ist ja ein globales Thema, was wir hier versuchen.

Dieter Könnes: Aber es fängt eben vor der eigenen Haustür an. Und deswegen erscheint es mir

Dieter Könnes: so wichtig, dass auch die Menschen in unserer Stadt, in meiner Stadt und an

Dieter Könnes: meiner geliebten Schule sozusagen dazu bereit sind.

Gast: Jetzt bist du ein paar Monate schon im Amt. Und ich denke, eine Zeit,

Gast: in der du dir einen Überblick verschaffen konntest, was alles für Aufgaben,

Gast: was alles für Herausforderungen auch auf dich zukommen.

Gast: Und trotzdem gibt es jetzt hier

Gast: das Projekt und die Bereitschaft der Stadt Viersen, dies zu unterstützen.

Gast: Letzten Endes bei all dem, was es so an Aufgaben gibt, die sicherlich auch eine

Gast: gewisse Priorität haben, wenn es um Haushaltssicherungskonzepte und all diese Dinge geht.

Gast: Aber warum hat dieses Projekt trotzdem eine Daseinsberechtigung einerseits und

Gast: auch eine Chance, etwas zu erreichen, auch was die Gesellschaft,

Gast: was die Bevölkerung hier in der Stadt angeht?

Dieter Könnes: Ja, wir beginnen im Kleinen mit einem Baum. Ein Baum ist etwas sehr Konkretes,

Dieter Könnes: Sichtbares. Ich kenne das Ergebnis.

Dieter Könnes: Wachsen sehen und messen und wir wollen in die Breite und denken dabei groß.

Dieter Könnes: Das lässt sich leicht auf die große Politik auch übertragen.

Dieter Könnes: Manchmal ist das ja auch etwas, was mit kleinen Schritten zu tun hat und mit

Dieter Könnes: vielen, vielen einzelnen Handlungen, die dann in der Summe zum Ziel führen.

Dieter Könnes: Also bezogen auf das, was ich jetzt tun darf, was mir große Freude bereitet,

Dieter Könnes: kann ich sagen, ist das ja einer der sehr schönen Termine, die dann so in meinem

Dieter Könnes: Kalender auftauchen, wenn ich mich hier im Rahmen eines Podcasts oder mit dem

Dieter Könnes: Baum in der Hand tatsächlich auch leibhaftig kümmern kann.

Dieter Könnes: Es ist etwas ganz Großartiges, dass die Stadtgesellschaft, die Gemeinschaft

Dieter Könnes: dadurch gestärkt wird, dass alle Stadtteile involviert sind Und dass natürlich

Dieter Könnes: dieses große Ziel für uns gemeinsam vor Augen uns verbindet,

Dieter Könnes: über alle möglichen denkbaren Grenzen hinweg.

Gast: Stichwort Grenzen, jetzt heißt das Projekt ja NRW pflanzt. Unser Projektziel,

Gast: eine Million Bäume für Nordrhein-Westfalen, in den kommenden Jahren,

Gast: dieses Ziel wollen wir erreichen. Viersen war sozusagen als einer der ersten

Gast: Städte, als Pilotkommune mit dabei.

Gast: Es haben sich viele schon angemeldet und folgen dem Ganzen.

Gast: Wenn du es aus deiner ganz persönlichen Sicht jetzt beschreiben müsstest,

Gast: was ist ein guter Grund, sich an so einem Projekt zu beteiligen?

Gast: Was kommt dir da alles in den Sinn?

Dieter Könnes: Beteiligung ist immer gut. Das Schlimmste, was passieren kann,

Dieter Könnes: ist eine Haltung, die ich mit Gleichgültigkeit beschreiben würde.

Dieter Könnes: Mir doch egal, was da passiert, lass die anderen mal machen.

Dieter Könnes: Das ist so, dann geben wir unsere Existenz auf, wenn wir uns so verhalten.

Dieter Könnes: Insofern ist das erstmal ein ganz, ganz wesentlicher Punkt.

Dieter Könnes: Und wenn dann gemeinschaftlich etwas erreicht werden kann, Wenn dann für das

Dieter Könnes: Klima, für eines der größten Ziele, mit denen die Menschheit so konfrontiert

Dieter Könnes: ist, verbessert werden kann, wenn wir da etwas für unsere Enkel tun können,

Dieter Könnes: wie du sagen würdest, unsere Stadt enkelfähig machen können,

Dieter Könnes: dann ist ja eine ganze Menge erreicht.

Gast: Ja, und das muss man sagen, ja, trotz der ganzen Arbeit, trotz der ganzen Aufgaben,

Gast: die mittlerweile auf eine Stadt, auf einer Stadtverwaltung lastet und das kriegen

Gast: wir tatsächlich als Feedback hier und da auch gespiegelt.

Gast: Mensch, wir haben schon so viel zu tun, übrigens auch von den Schulen,

Gast: wobei wir da festgestellt haben, es gibt wirklich wahnsinnig viele engagierte

Gast: Schulen, nicht nur hier in Viersen, sondern auch grundsätzlich in Nordrhein-Westfalen.

Gast: Also auch da nochmal so diese Kraft, ich hätte jetzt schon fast gesagt,

Gast: so eine Bewegung in Gang setzen. Was kann davon ausgehen?

Dieter Könnes: Ja, da kann eine ganze Menge von ausgehen. Und natürlich sind die Schwierigkeiten,

Dieter Könnes: die du beschreibst, auch da.

Dieter Könnes: Also natürlich haben wir beide Verständnis für Schulen, für Lehrerinnen und

Dieter Könnes: Lehrer, die schon 30 Jobs in einem verbinden.

Gast: Und jetzt kommt das auch noch dazu.

Dieter Könnes: Und den Kopf über Wasser halten müssen. Und jetzt wollen wir den verklickern,

Dieter Könnes: das hat jetzt auch noch eine Notwendigkeit. Und natürlich sehen die diese Notwendigkeit.

Dieter Könnes: Und gleichzeitig ist es schwer, Zeitressourcen zu generieren für das Vorantreiben

Dieter Könnes: eines solchen Projekts. Deswegen ist der Hinweis so wichtig, nach dem du fragst.

Dieter Könnes: Der Hinweis auf dieses große Ziel vor Augen, im Kleinen etwas beizusteuern,

Dieter Könnes: das mich ja auch trotz aller anderen vielschädigen Ausgaben nicht überfordern

Dieter Könnes: muss, damit meinen Beitrag zu etwas Großem zu leisten.

Dieter Könnes: Groß werden kann es ja nur nicht durch die eine Schule, nicht durch die eine

Dieter Könnes: Lehrkraft, sondern durch die vielen Beteiligten, die das multiplizieren und in die Breite berühren.

Gast: Das würde ich gerne aufgreifen. Insofern bei den nächsten Bürgermeistersitzungen.

Gast: Kais Viersen ist großartig vertreten. Es gibt noch ein paar Städte,

Gast: wo man vielleicht nochmal den Kolleginnen und Kollegen sagen könnte,

Gast: Mensch, gibt da so ein Projekt, wir machen da auch mit, überleg doch mal.

Dieter Könnes: Übernehme ich gerne.

Gast: Bei genau dieses, danke dafür, bei dieses Weitersagen, also tue gutes, rede drüber.

Gast: Letzten Endes, wir wollen ja jetzt keinen überreden, aber man kann es ja mit

Gast: Argumenten, vielleicht auch mit Sichtbarkeit, weil wir jetzt hier das eine oder

Gast: andere schon vorweisen können, kann man ja auch eine überzeugende Argumente

Gast: liefern, um zu sagen, Mensch,

Gast: ja, es ist Arbeit, ja, es kommt sozusagen auch on top für die Schulen,

Gast: für die Stadtverwaltung, aber im Sinne einer guten Sache kann es sich ja durchaus auch lohnen.

Dieter Könnes: Sehr richtig, absolut.

Gast: Wir sind

Gast: Ich werde jetzt die Baumzahl nicht nennen, weil wann immer man sich diese Folge

Gast: anschaut mit uns auf unserem Robin-Guth-Kanal, wird es natürlich so sein,

Gast: dass die Zahl sich ja weiter verändert.

Gast: Ich kann zumindest so viel schon mal sagen, wir sind noch nicht vierstellig.

Gast: Und lieber Christoph, vielleicht machen wir das als gemeinsamen Appell an die

Gast: Viersenderinnen und Viersender. Wir haben knapp 80.000 Menschen im Stadtgebiet. Richtig? Richtig.

Gast: Und wir wollen auf mindestens 1.000 Bäume für unsere Pflanzflächen kommen.

Gast: Die ersten sind schon in der Erde.

Gast: Ich würde es dir ganz gerne so als Stadtoberhaupt, als erster Bürger dieser

Gast: Stadt überlassen, vielleicht zumindest hier das Engagement nochmal bei den Menschen

Gast: rauszukitzeln, damit wir vierstellig werden.

Dieter Könnes: Vierstellig ist ein gutes Stichwort. Das ist ein großes Ziel.

Dieter Könnes: Wir haben es gerade miteinander herausgearbeitet.

Dieter Könnes: Ich bitte Sie, alle Viersenerinnen und Viersener, nicht nur die jungen Menschen,

Dieter Könnes: sondern alle die jungen Menschen dabei zu unterstützen, durch diese wunderbare

Dieter Könnes: Aktion, Bäume zu spenden, Bäume zu pflanzen und das Klima zu schützen.

Gast: Ich hätte es mich besser sagen können, das Ganze ist natürlich hier auch entsprechend verlinkt.

Gast: Insofern weisen wir da gerne darauf hin in diesem Podcast, wo diese Spendenmöglichkeit besteht.

Gast: Übrigens, und das ist nochmal ganz wichtig, lieber Christoph,

Gast: für diese Spende sorgen wir ja nicht nur dafür, dass der Baum gepflanzt wird.

Gast: Wir sorgen nicht nur dafür, dass es eine dreijährige Kulturpflege gibt,

Gast: sondern wir unterstützen damit auch das Engagement der Schulen an sich.

Gast: Jede Schule hat einen Förderverein.

Gast: 20 Prozent der Spendensumme geht direkt an die Schule wieder zurück.

Gast: Das heißt, man hat einen doppelten Impact, man pflanzt Bäume und der Förderverein wird unterstützt.

Dieter Könnes: Und auch das sollte doch nochmal ein Grund sein, die gute Sache zu unterstützen.

Gast: Ich bedanke mich sehr, dass die Stadt Viersen uns bei diesem Start von dem Projekt

Gast: NRW Pflanz so gut unterstützt.

Gast: An unserer Seite ist, dass so eine Schule wie jetzt hier das Erasmus mitmacht,

Gast: das AMG beteiligt sich, die Brüder-Grimm-Schule beteiligt sich,

Gast: also da wird sicherlich noch einiges passieren und ich bin mir ziemlich sicher,

Gast: die tausend, die werden mal knacken. Danke.